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Jahrestatistik zur Behandlungsfehler-Begutachtung

»Never Events« künftig vermeiden

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2024) Der Medizinische Dienst (MD) Bund hat 2023 im Auftrag der Krankenkassen 12.438 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern angefertigt. In 2.697 Fällen stellten die MD-Gutachter*innen fest, dass Patient*innen zu Schaden gekommen sind. Der MD-Chef vermisst eine »systematische Strategie für eine bessere Fehlervermeidung«. > Mehr erfahren

Minister Lauterbach will Vorbeugung verbessern

»Gesundes-Herz-Gesetz«

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2024) Die Ampel-Regierung will die Herz-Gesundheit der Menschen in Deutschland stärken – per Gesetz. Ihr Entwurf setzt auf neue Reihenuntersuchungen und die frühzeitigere und reichhaltigere Verschreibung von Arzneimitteln. Das Gesetzesvorhaben ist umstritten. > Mehr erfahren

Bethel lehnt Suizidhilfe ab – will sie aber dulden

Zugang für Suizidhelfer möglich

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2024) Die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel betreiben Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Senior*innen- und Pflegeheime, Krankenhäuser und Hospize. Zugang zu den Einrichtungen sollen künftig auch professionelle Suizidhelfer*innen haben – obwohl Bethels Führungskräfte Hilfe zur Selbsttötung nach wie vor ablehnen. > Mehr erfahren

Suizidprävention gesetzlich verankern

»Münchner Erklärung«

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2024) Expert*innen aus Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH) haben ein D-A-CH-Forum zum Thema »Suizidprävention und assistierter Suizid« ins Leben gerufen. In ihrer »Münchner Erklärung» schreiben sie: »Kein Mensch soll durch gesellschaftlichen, ökonomischen und sozialen Druck zum assistierten Suizid gedrängt werden. Der Staat hat die Pflicht, Suizidprävention zu fördern, auszubauen und gesetzlich zu verankern.« > Mehr erfahren

Gesetz zur Suizidprävention

»Nicht dranzubleiben wäre fatal«

BIOSKOP -Interview mit Professorin Ute Lewitzka
(Juni 2024) Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat eine »Nationale Suizidpräventionsstrategie« vorgestellt. Ein Gesetzentwurf zur konkreten Umsetzung müsste bis spätestes Ende Juni 2024 folgen. Warum ein Gesetz notwendig ist und welche Handlungsbedarfe es gibt, erläutert die Psychiaterin Ute Lewitzka, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention auf Fragen von BIOSKOP -Autorin Martina Keller. > Mehr erfahren

Pandemie-Management

Aufarbeitung der Corona-Politik?

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2023) Die Corona-Pandemie gilt als beendet, die letzten noch geltenden Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht für Besucher*innen in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind zum 7. April ausgelaufen. Diverse Fachleute sowie Politiker*innen aus FDP und CDU fordern, das Pandemie-Management systematisch aufzuarbeiten und zu bewerten. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist ungewiss. > Mehr erfahren

Coronavirus-Management

Evidenz von Corona-Maßnahmen?

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2020) Die Botschaft der Kanzlerin vom 28. August sollte auf schwierige Zeiten einstimmen. »Es wird nicht so wie früher werden, solange wir keinen Impfstoff und kein Medikament haben«, erklärte Angela Merkel. Welche politischen Maßnahmen und Einschränkungen angemessen, sinnvoll und verantwortbar sind, wird zunehmend hinterfragt – auch von WissenschaftlerInnen. > Mehr erfahren

Über den Umgang mit alten Menschen in der Pandemie

Das Überleben der »Anderen«

Von SILKE VAN DYK, STEFANIE GRAEFE und TINE HAUBNER
(Juni 2020) Alte Menschen stehen angesichts der Corona-Pandemie besonders im Fokus. Welche Bilder werden medial und mittels politischer Entscheidungen vermittelt? Wie kann ein menschliches, solidarisches Miteinander aussehen? > Mehr erfahren

Coronavirus

Viele Todesfälle in Pflegeheimen

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2020) Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus rief Bundeskanzlerin Angela Merkel am 11. März 2020 eindringlich zur »Solidarität« auf; es gelte, besonders Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. Mehrmonatige Besuchsverbote in Pflegeheimen folgten – mit welchem Effekt? > Mehr erfahren

Fragwürdige »Früherkennung«

Demenz-Diagnose-Epidemie

Von ERIKA FEYERABEND
(März 2014) Forschungsbetrieb, Politik und Medien stellen das Ausmaß zukünftiger Erkrankungsraten jedes Jahr dramatischer dar. Neue Methoden der Frühdiagnostik mit Biomarkern werden diesen fragwürdigen Eindruck verstärken – aber weder Behandlung noch Lebenssituation verwirrter Menschen verbessern. > Mehr erfahren

Folgen der Vorsorgepolitik

Risiko Schwangerschaft?

Von MARIA BECKERMANN
(Juni 2012) Die offiziellen Zahlen zeigen: Nur wenige werdende Mütter entkommen einer Einstufung als Risikoschwangere. Zwar wissen alle Beteiligten, dass es sich dabei nicht um »echte« Risiken handelt – dennoch: Die Etikettierung hat Folgen. > Mehr erfahren

Mammographie-Screening

Kennzahlen und Ungewissheiten

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 2010) Das – im europäischen Vergleich – größte Programm zur Früherkennung von Brustkrebs läuft in Deutschland. Über Vor- und Nachteile des Mammographie-Screenings soll ein offizielles Merkblatt Frauen ausgewogen informieren. Wird es diesem Anspruch gerecht? > Mehr erfahren

Brustkrebsfrüherkennung

Untersuchungen ohne Ende

(März 2009) Brustkrebs-»Früherkennung« wird gesundheitspolitisch beworben und empfohlen. Unsere Autorin hat erlebt, welche Achterbahnfahrt von Diagnosen und Ängsten infolge eines mal mehr, mal weniger vagen Befundes entstehen können. > Mehr erfahren

Public Health Genetics

Vorsorge im Gen-Staat

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2005) BioethikerInnen propagieren eine neue Disziplin namens Public Health Genetics. Sie zielt auf systematische Nutzung molekulargenetischer Informationen – im Rahmen staatlicher Strategien der Gesundheitsförderung, Prävention und Verhaltenskontrolle. > Mehr erfahren