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Wunschkinder durch globalisierte Ausbeutung?

Ein feministisches Netzwerk hat eine kritische »Stellungnahme zur Reproduktionsmedizin« am 10. Januar 2020 in Berlin vorgestellt. Eingeladen hatten das Gen-ethische Netzwerk und BioSkop. Wir wollen eine engagierte Diskussion befördern und und plädieren dafür, sich »international, feministisch und ökonomiekritisch« klar zu positionieren: gegen eine Legalisierung von »Eizellspende« und »Leihmutterschaft«.

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> »Für reproduktive Gerechtigkeit!«

> BIOSKOP über Reproduktionsmedizin



Leihmutterschaft, Eizellspende, Reproduktionsmedizin

Wunschkinder durch globalisierte Ausbeutung?

Ein feministisches Netzwerk hat am 10. Januar 2020 in Berlin eine kritische Stellungnahme zur Reproduktionsmedizin vorgestellt. Eingeladen hatten das Gen-ethische Netzwerk und BioSkop. Wir wünschen uns eine engagierte Diskussion und plädieren dafür, sich »international, feministisch und ökonomiekritisch« klar zu positionieren: gegen eine Legalisierung von »Eizellspende« und »Leihmutterschaft«.

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| »Für reproduktive Gerechtigkeit!« – das Positionspapier

| Veranstaltungsbericht im RBB-Kulturradio
| BIOSKOP-Texte zur Reproduktionsmedizin

Mietmutterschaft

Widerstand gegen menschenverachtende Geschäfte wächst!

Von RENATE KLEIN
(Dezember 2018) »Ich behaupte, dass Mietmutterschaft sowohl die Rechte des Kindes verletzt als auch das Recht der beiden Frauen auf körperliche Unversehrtheit.«

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»Kinderwunsch Tage« in Berlin

Eizellen und Leihmütter im Angebot

Von ULRIKE BAUREITHEL
(März 2017) Wenn es darum geht, die Grenzen zu schleifen, die das deutsche Embryonenschutzgesetz in Sachen Fortpflanzungsmedizin noch darstellt, legen Reproduktionsmediziner bemerkenswerten Einfallsreichtum an den Tag – jüngstes Beispiel: so genannte Kinderwunsch-Tage, veranstaltet in Berlin. Geworben wurde auch für Produkte, die es hierzulande nicht geben darf.

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»Eizellspende«

Selbstbestimmung oder Ausbeutung?

Von SIGRID GRAUMANN
(September 2014) Fortpflanzungsmediziner plädieren zunehmend dafür, die »Spende« von Eizellen zu erlauben. Als Empfängerinnen haben sie so genannte Kinderwunschpatientinnen im Blick – vor allem ältere Frauen, die per künstlicher Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation – IVF) mit ihren eigenen Eizellen nicht schwanger werden können. Die geforderte Freigabe würde die Geschäfte von Reproduktionspraxen sicher fördern. Die gesundheitlichen Risiken werden Frauen tragen – vor allem die jungen Spenderinnen.

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Eizellen & Ökonomie

Grenzüberschreitende Eizellen

Von ERIKA FEYERABEND
(Juni 2014) In den Niederlanden hat im Mai eine Eizellbank im Medisch Centrum Kinderwens den Betrieb aufgenommen. In der Schweiz wird aktuell über die Reform des Gesetzes zur Fortpflanzungsmedizin nachgedacht, um die Eizell»spende« zu erlauben. Auch in Österreich gibt es diese Debatte. Dort ansässige »Kinderwunsch«-Zentren unterhalten zudem Filialen in Tschechien und anderen osteuropäischen Ländern. Als Spitzenreiter im Feld der reproduktionsmedizinischen Dienstleistungen gilt Spanien.

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Reproduktionsmedizin, Recht, Ethik(rat)

Konstruktion eines »Grundrechts«

Von UTA WAGENMANN
(Juni 2014) Eizellspende und Leihmutterschaft waren in der Bundesrepublik lange kein Thema. Aber das ändert sich. Nicht nur ReproduktionsmedizinerInnen, auch Fachleute für Recht und Ethik machen zunehmend mobil – mit dem Ziel, das Verbot zu kippen.

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»Social Freezing«

Technik für autonome Lebensplanung?

Von ERIKA FEYERABEND
(März 2014) »Social Freezing« heißt nicht etwa soziale Kälte oder Starre. Gemeint ist eine neue Dienstleistung der Reproduktionsmedizin. Basis ist eine vergleichsweise neue Technik, die es ermöglicht, weibliche Eizellen relativ unbeschadet schockzugefrieren – und zwar aus sozialen, nicht aus medizinisch oder therapeutisch bemäntelten Gründen.

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Befruchtungsbranche

Embryos auf Bestellung

Von MARTINA KELLER
(Juni 2013) Das Davis Fertility Center in Kalifornien wirbt mit einer neuen Geschäftsidee: Aus Eizellen von Spenderinnen und Sperma von Spendern werden Embryos hergestellt, um Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch zum Nachwuchs zu verhelfen. Produziert wird nach Bedarf und Wünschen der Kundschaft.

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»Finanzielle Anreize«

Eizellen gegen Geld

Von ERIKA FEYERABEND
(Dezember 2009) Für Reproduktionsmedizin und Stammzellforschung werden Eizellen gebraucht und gegen »Aufwandsentschädigungen« entnommen. In den USA und Großbritannien sind weitere »finanzielle Anreize« im Gespräch.

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Repro-Behandlung als Regelleistung?

Nach-Frage nach neuen Ressourcen

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(März 2008) Bochumer Bioethiker wollen den »öffentlich-politischen Diskurs« zur Reproduktionsmedizin wissenschaftlich unterstützen. Ihr Projekt, bezahlt vom Bundesforschungsministerium, stellt das Embryonenschutzgesetz in Frage.

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Vorreiter Großbritannien

Befruchtung zum halben Preis

Von ERIKA FEYERABEND
(September 2006) Die britische Aufsichtsbehörde für den Befruchtungssektor ermöglicht In-vitro-Befruchtungen zum halben Preis – wenn Frauen ihre Eizellen für die Klonforschung hergeben.

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Eizellen-»Spende«

Dem Klon zu Diensten

Von ERIKA FEYERABEND
(März 2006) Für eine europäische Premiere sorgte die britische Aufsichtsbehörde HFEA im August 2004, als sie Reproduktionsmedizinern erlaubte, menschliche Embryonen zu klonen. Nun will die HFEA auch die gezielte »Spende« von Eizellen, Embryonen und Samen für Forschungsprojekte zulassen.

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Reproduktionsmedizin in Israel

»Doing it the Israeli way«

Von MARTINA KELLER
(März 2006) In Israel sind Gentests, künstliche Befruchtung und embryonale Stammzellenforschung selbstverständlich.

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Eizellen-»Spende«

Der Skandal um das geklonte Selbst

Von ERIKA FEYERABEND
Der Fall beschäftigt die Medien seit Tagen. Zur Weihnachtszeit wurde die Geburt des ersten geklonten Babys verkündet.

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