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»Medizin und Gewissen – was braucht der Mensch?«

lautete der Titel eines internationalen Kongresses, veranstaltet von der ÄrztInnenorganisation IPPNW im vergangenen Oktober. Mittlerweile gibt es eine Online-Dokumentation des Kongresses. Unter den zahlreichen ReferentInnen war auch BioSkoplerin Erika Feyerabend. Sie beleuchtete wirtschaftlichen Interessen und gesellschaftlichen Wirkungen, die mit dem Einfrieren unbefruchteter Eizellen (im Fachjargon »Social Freezing« genannt) verbunden sind.

> Hier steht ihr Manuskript
> Mehr zur Reproduktionsmedizin
neu erschienen!
Tagungsdokumentation

»Ökonomien des Sterbens«

Wir freuen uns sehr, wenn Sie die aufwändige Dokumentationsarbeit mit einer Spende unterstützen!

»Das Geschäft mit dem Leben«

Video

mit einem Vortrag von Erika Feyerabend. Die BioSkoplerin beleuchtete am 8. Januar 2014 neue Entwicklungen in der Pränataldiagnostik – im Rahmen der Dresdner Ringvorlesung »Was kostet die Welt?«.
Veranstalter war die sächsische Heinrich-Böll-Stiftung »Weiterdenken«, in Kooperation mit dem Lehrstuhl internationale Politik der Technischen Universität Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden.

HIER kann man sich den Vortrag anschauen!

Erika Feyerabend spricht ab der 6. Minute des Videos, vorher gibt es eine Einleitung von Stefan Schönfelder (Geschäftsführer von »Weiterdenken«), der die Veranstaltung moderierte. Nach dem Vortrag beteiligten sich zahlreiche ZuhörerInnen mit Fragen und Diskussionsbeiträgen, zu sehen ab der 49. Minute des Videos.
»Organspende – gesellschaftlich umstritten, öffentlich undurchschaubar, politisch gefördert«

Tagung für Transparenz verpasst?

+ Hier ist der Bericht!
++ Programm




  • BioSkoplerInnen vor Ort – Aktuelle Termine

> Vormerken, anmelden, weitersagen!
Spannende TAGUNG am 23. September in Münster

Zwischen Planungssicherheit
und Sorgegesprächen

> Programm

> Hintergrund

> Analyse

> Dossier


>>> Vortrag
  • Sa. 27. Mai, 10.30 Uhr

BioSkop auf dem Kirchentag

BERLIN (Messe Berlin, Charlottenburg (594 | E1) Halle 4.2a

Der evangelische Kirchentag in Berlin bietet auch einen spannenden »Markt der Möglichkeiten«. BioSkoplerin Erika Feyerabend ist vor Ort, anzutreffen im Themenbereich »Begleitung bis zuletzt«, am Stand 4.2-E22 der Initiative Arbeitskreis Christen und Bioethik, Halle 4.2a, Messe Berlin, Charlottenburg (594 | E1), wo u.a. auch die Hospizvereinigung OMEGA, Regionalgruppe Bocholt, präsent ist.

Nicht verpassen!

Am Samstag (27. Mai) gibt es eine Veranstaltung zum Thema »Gefährdete alte Menschen« mit Erika Feyerabend. Ab 10.30 Uhr informiert und diskutiert sie auf der Bühne der Messe-Halle 2.2.b. zu diesen brisanten Fragen:


Geht mit von Krankenkassen bezahlten »Versorgungsplanungen für die letzte Lebensphase« eine wertschätzende Fürsorge verloren?
Können wir »gruppennützige Forschung« mit Menschen mit Demenz verantworten?

Kann es einen Rechtsanspruch auf tödliche Medikamente geben?

+++ Infos, Hintergründe, Analysen

> AKTUELL Staatliche Hilfe zum Suizid?
> Dossier Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase
> Dossier Fremdnützige Forschung
> Artikel + Analysen Euthanasie | Patientenverfügungen


> leider schon vorbei …

Frühere Termine


>>> Diskussion
  • Mo. 3. April, 19.30 – 22 Uhr

Eigentum am Körper?

BOCHUM (Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108)

Organhandel, Leihmutterschaft, Eizellspende – alles Praktiken, die hierzulande verboten sind. Doch die Zahl der Staaten, die derartige Körper-Geschäfte legalisiert haben, wächst. Bei so genannten Kinderwunsch-Tagen wurde jüngst in Berlin auch für Dienstleistungen geworben, die in Deutschland nicht zugelassen sind; und es gibt Juristen und Ethiker, die etwa Eizellspenden erlaubt sehen wollen. Welche Interessen bedienen sie? Wozu führt die Kommerzialisierung des Körpers? Der biopolitische Stammtisch von BioSkop und Arbeitskreis Frauengesundheit diskutiert das Thema mit Hilfe spannender Texte. Wer mitreden will, ist herzlich willkommen.
> Bitte anmelden bei Erika Feyerabend, Telefon (0201) 536670.

+++ BIOSKOP -Texte zur Reproduktionsmedizin


>>> Vorträge und Diskussion
  • Do. 1. Dezember, 16.15 – 18.30 Uhr

Demenz und Forschung

HAMBURG (Uniklinikum Eppendorf, Campus Lehre N 55, Hörsaal, Martinistr. 52)

Der Bundestag hat Anfang November mehrheitlich ein Tabu gebrochen und fremdnützige Arzneimittelstudien mit nichteinwilligungsfähigen ProbandInnen unter Auflagen gesetzlich erlaubt. Betroffen sind vor allem Menschen mit Demenz. Einblicke in Hintergründe und Interessen der Forschungsbefürworter gibt BioSkoplerin Erika Feyerabend, und ihr Vortrag erörtert auch, was getan werden kann, um Menschen mit Demenz im Alltag praktisch zu helfen. Ihr Diskussionspartner ist Dr. Holger Jahn, Arbeitsbereichsleiter Gerontopsychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Gastgeber der öffentlichen Veranstaltung ist der Arbeitskreis Interdisziplinäres Ethik-Seminar am UKE.

+++ Programmhinweis

+++ BIOSKOP Dossier »Fremdnützige Forschung«

+++ Entscheidung am 9. November


>>> Vortrag
  • Di. 15. November, 18 – 20.15 Uhr

Sterbehilfe – sichtbare und verdeckte Formen

DINSLAKEN (Wilhelm-Löhe-Schule, Deutschherrnstraße 10)

Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland strafrechtlich verboten. Organisierte oder gewerbliche Suizidbeihilfe seit Ende 2015 ebenfalls. Entscheidungen über den tödlichen Abbruch medizinischer Behandlung sind dagegen legal und nicht unüblich – auch bei Erkrankungen, die nicht zum Tode führen. BioSkoplerin Erika Feyerabend erörtert in ihrem Vortrag brisante Fragen: »Wie eindeutig lassen sich die verschiedenen Formen der ‘Sterbehilfe’ voneinander trennen? Welche sozialen und ökonomischen Dimensionen spielen auch bei unseren persönlichen Wünschen in schwerer Krankheit und Pflegebedürftigkeit eine Rolle?« Zur Sprache kommen auch Erfahrungen mit »Sterbehilfe«-Varianten im europäischen Ausland.

+++ Programmhinweis

+++ BIOSKOP Texte zur »Sterbehilfe«


>>> Kongress
  • Fr. 14. Oktober, 16.30 Uhr – Sa. 15. Oktober, 18 Uhr

Medizin und Gewissen

NÜRNBERG (Wilhelm-Löhe-Schule, Deutschherrnstraße 10)

»Was braucht der Mensch?« lautet die Leitfrage des Kongresses, veranstaltet von der Ärzteorganisation IPPNW. Die Themen der Vorträge und Foren sind vielfältig: Sie reichen von Menschenversuchen und Euthanasie im Nationalsozialismus bis zu gegenwärtigen Entwicklungen, etwa Einflussnahmen auf ÄrztInnen, Behandlungsleitlinien, Patientenversorgung und Big-Data-Forschung. Unter den zahlreichen ReferentInnen ist auch BioSkoplerin Erika Feyerabend. Sie diskutiert mit dem Erlanger Reproduktionsmediziner Prof. Ralf Dittrich über individuelle und gesellschaftliche Folgen des »Social Freezing« genannten Einfrierens unbefruchteter Eizellen.

+++ Programm und Anmeldung

+++ BIOSKOP Texte zur Reproduktionsmedizin


>>> Film-Matinee mit Diskussion
  • So. 9. Oktober, 11 Uhr

Nebel im August

BOCHUM (Kino Casablanca, Kortumstraße 11)

Der Film »Nebel im August« beruht auf einem Tatsachenroman von Robert Domes. Er beschreibt einfühlsam, was ein Jugendlicher Anfang der 1940-er Jahre in einer süddeutschen Nervenheilanstalt erlebt hat. Nach der Filmvorführung (126 Minuten) gibt es Gelegenheit zur Dískussion mit Volker van der Locht, der u.a. zur »Zwangssterilisation und Euthanasie in Essen« geforscht hat und auch verantwortlicher Redakteur des newsletters Behindertenpolitik ist.

+++ Programmhinweis

+++ newsletter Behindertenpolitik


>>> Film und Diskussion
  • Mo. 19. September, 19 – 22 Uhr

»Leihmutterschaft« und Eizellen-»Spende«

BOCHUM (ev. Fachhochschule Bochum, Immanuel-Kant-Straße 18-20, Raum 112)

Der Dokumentationsfilm »Frozen Angels«, gedreht bereits 2005, gibt Einblicke in die Zukunft der Fortpflanzungsmedizin, die vielerorts längst begonnen hat. Es geht um die Produktion von »Wunschkindern« und fragwürdige Innovationen wie Samenbanken, »Spende« von Eizellen und »Leihmutterschaft«. Gezeigt wird der Film beim »Biopolitischen Stammtisch«, zu dem BioSkop und der Arbeitskreis Frauengesundheit gemeinsam einladen. Anschließend wird diskutiert – aus aktuellem Anlass auch über die Ergebnisse des Deutschen Juristentages, der vom 13.-16. September in Essen tagt. Dessen familienrechtliche Abteilung soll dabei auch die weitere juristische Liberalisierung der Reproduktionsmedizin erörtern, u.a. die folgende These zum Gutachten des Marburger Professors Tobias Helms: »Ist eine Leihmutterschaft im Ausland nach den dort geltenden Regeln legal durchgeführt worden, sollte die nach dem Recht des Geburtslandes etablierte Elternschaft der Wunscheltern im Inland – im Allgemeinen – akzeptiert werden.« _(Siehe Programm ab Seite 52

Bitte anmelden bei Erika Feyerabend, Telefon (0201) 5366706

+++ BIOSKOP -Texte zur Reproduktionsmedizin


>>> Tagung
  • Fr. 16. September, 14 Uhr – So. 18. September, 13.45 Uhr

Das Geschäft mit der Geburt

FREIBURG (Margarete-Ruckmich-Haus, Charlottenburger Straße 18)

Die Gesellschaft für Geburtsvorbereitung, Familienbildung und Frauengesundheit (GfG) beleuchtet auf ihrer Jahrestagung, welche Rolle ökonomische Interessen bei pränataler Diagnostik und Geburtshilfe spielen. Unter den ReferentInnen ist BioSkoplerin Erika Feyerabend. Sie informiert über fragwürdige Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die auch im Rahmen der Schwangerenvorsorge angeboten werden und beschreibt Geschäftspraktiken von ÄrztInnen und Diagnostikunternehmen.

+++ Programm und Anmeldung

+++ BIOSKOP Texte zur vorgeburtlichen Diagnostik


>>> Workshop
  • Mi. 7. September, 13 – 15.30 Uhr

»Advance Care Planning. Zwischen Lebensklugheit und Planungszwang«

LEIPZIG (Congress Center Leipzig, Messe-Allee 1)

Das »Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung« gilt seit Dezember 2015. Es bringt auch eine Innovation, die wir wiederholt kritisch hinterfragt hatten: die so genannte Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (Siehe BIOSKOP Nr. 71 + 73 ). Das neue Instrument, in Fachkreisen auch Advance Care Planning (ACP) genannt, zielt darauf ab, BewohnerInnen von Pflege- und Behindertenheimen zum Abfassen einer Patientenverfügung zu motivieren – oder auch deren gesetzlichen Vertreter, sofern die Betroffenen rechtlich nicht mehr einwilligungsfähig sind, zum Beispiel mit Demenz leben. Zu den Hintergründen empfehlen wir unsere Analyse »Freiwillige Zwangsberatung pro Therapieverzicht?«. Die fragwürdige ACP-Strategie wird auch im Rahmen des 11. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin beleuchtet, der vom 7. bis 10. September in Leipzig stattfindet. Der einschlägige Workshop am 7.9. trägt den Titel: »Advance Care Planning. Zwischen Lebensklugheit und Planungszwang«. Geleitet wird er von Palliativ-Care-Experten Professor Andreas Heller aus Wien, der zudem Schirmherr der Hospizvereinigung OMEGA ist. Auch BioSkoplerin Erika Feyerabend ist dabei, im Workshop diskutiert sie mit weiteren Fachleuten aus Pflege, Palliative Care, Philosophie und Soziologie.

+++ Kongress-Programm und Anmeldung

+++ BioSkop-Analyse »Freiwillige Zwangsberatung pro Therapieverzicht?«

+++ BIOSKOP Hintergrundbericht Planung für die letzte Lebensphase

+++ BIOSKOP Texte zur Patientenverfügung


>>> Diskussion
  • Mo. 4. Juli, 19.30 – 22 Uhr

»Genome Editing«

BOCHUM (Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108)

Die Schlagwörter »Genome Editing« oder »Genom-Chirurgie« stehen für Techniken, die gezielte Manipulationen des Erbguts möglich machen sollen. Klärungsbedarf sieht hier der Deutsche Ethikrat, am 22. Juni diskutierte er in Berlin Fragen wie diese: »Sollen Eingriffe in die Keimbahn beim menschlichen Embryo verboten bleiben, erlaubt werden oder sind sie gar geboten?« Auch BioSkop und Arbeitskreis Frauengesundheit haben das »Genome Editing« im Blick. Ihr biopolitischer Stammtisch beleuchtet wissenschaftliche, kommerzielle und politische Hintergründe ebenso wie gesellschaftliche Risiken.

Bitte anmelden bei Erika Feyerabend, Telefon (0201) 5366706.

+++ BIOSKOP -Texte zur Reproduktionsmedizin


>>> Vortrag mit Diskussion
  • Do. 23. Juni, 19 – 21 Uhr

Organspende entscheide ich!

STUTTGART (Hospitalhof, Büchsenstr. 33)

Transplantationsmedizin und »Organspenden« werden hierzulande ziemlich einseitig dargestellt – und vor allem: beworben, sogar im Kino. Einen Beitrag zur unabhängigen, fundierten Aufklärung leistet BioSkoplerin Erika Feyerabend mit ihrem Vortrag auf Einladung der Evangelischen Frauen in Württemberg. Diskutiert wird dabei auch »der alternative Organspendeausweis«, den die Evangelischen Frauen in Deutschland im Rahmen ihrer Kampagne »Organspende.entscheide ich.« empfehlen.

+++ Programmhinweis

+++ BioSkop Texte, Hintergründe, Analysen zur Organtransplantation


>>> Podiumsdiskussion
  • Di. 3. Mai, 11 – 12.30 Uhr

HebammenWissen

HAMBURG (Congress-Center, Messeplatz 1, Saal 4)

Im Rahmen des dreitägigen Kongresses des Deutschen Hebammenverbands gibt es auch eine interessante Podiumsdiskussion über das »Hebammenwesen im Kontext gesundheitspolitischer und gesellschaftspolitischer Entwicklungen«. BioSkoplerin Erika Feyerabend redet hier mit, ihre GesprächspartnerInnen sind die Hausgeburtshebamme Gabriele Langer-Grandt, die Medizinjournalistin Martina Lenzen-Schulte und die Mediziner Teves Wischmann und Volker Ragosch.

+++ Programm des Hebammenkongresses vom 2.-4. Mai


>>> Diskussion
  • Mo. 21. März, 19.30 – 22 Uhr

Biopolitik der Reproduktion

BOCHUM (Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108)

Leihmutterschaft und die Hergabe von Eizellen sind in Deutschland bislang verboten, aber die Rufe nach Legalisierung solcher reproduktiven, bezahlten Dienstleistungen werden lauter. Welche Auswirkungen diese Art von »biopolitischer Prostitution« auf Frauen hat, beleuchtet der nächste biopolitische Stammtisch, zu dem BioSkop und der Arbeitskreis Frauengesundheit gemeinsam einladen. Diskussionsgrundlage sind spannende feministische Texte, die rechtzeitig vor der Veranstaltung an alle Interessierten verschickt wird.
Bitte anmelden bei Erika Feyerabend, Telefon (0201) 5366706.

+++ BIOSKOP -Texte zur Reproduktionsmedizin


>>> Vortrag
  • Do. 28. Januar 2016, 19.30 – 22 Uhr

Würde am Lebensende?

PULHEIM (Johanniter-Stift Brauweiler, Erfurter Str. 2)

Im November hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das organisierte und systematische Unterstützung von Selbsttötungen strafrechtlich verbietet (Siehe Seite 13). Suizidhilfe als eine Art Behandlungsoption oder Dienstleistung für PatientInnen scheint somit vorerst gestoppt. Fast gleichzeitig beschloss das Parlament ein neues Gesetz zur Stärkung der hospizlichen und palliativen Versorgung, das allerdings auch einer – fragwürdigen – »Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase« den Weg bahnt. Sind nun die Zeichen im Sinne einer hospizlichen Begleitung Sterbender gesetzt und die Gefahr der »Sterbehilfe« gebannt? Antworten gibt BioSkoplerin Erika Feyerabend in ihrem Vortrag, Veranstalterin ist das Hospiz Pulheim.

+++ Programmhinweis


>>> Diskussion
  • Mo. 25. Januar 2016, 19.30 – 22 Uhr

Biopolitischer Stammtisch

BOCHUM (Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108)

Das Thema »Pflege« steht im Mittelpunkt des nächsten biopolitischen Stammtisches, zu dem BioSkop und der Arbeitskreis Frauengesundheit gemeinsam herzlich einladen. Unter die Lupe genommen wird dabei das Verhältnis von produktiver und reproduktiver Arbeit; Grundlage ist ein fundierter Text, der rechtzeitig vor der Veranstaltung an Interessierte verschickt wird. Bitte anmelden bei Erika Feyerabend, Telefon (0201) 5366706.


>>> Tagung
  • Do. 19. November 2015, 12 Uhr – Sa. 21. November, 13.30 Uhr

Ver-rücktes Europa

TRIER (ERA Conference Centre, Metzer Allee 2-4, Messe-Kreisel 3)

»Wir wünschen uns ein soziales, demokratisches und den Menschenrechten verpflichtetes Europa«, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) in ihrer Einladung zur Jahrestagung. Ein inhaltlicher Schwerpunkt kreist um die Frage: »Wie können wir Menschen mit Fluchthintergrund willkommen heißen?« Es gibt ein umfangreiches Programm mit über zehn Foren, diskutiert werden u.a. der Umgang mit Psychopharmaka, die berufliche Förderung von psychisch kranken Menschen und Perspektiven der forensischen Psychiatrie in Europa. Unter den ReferentInnen ist auch BioSkoplerin Erika Feyerabend. Gemeinsam mit dem Amsterdamer Journalisten Gerbert van Loenen gestaltet sie ein Forum, das »Sterbehilfe« in Deutschland und den Niederlanden kritisch unter die Lupe nimmt.

+++ Programm und Anmeldung


>>> Tagung
  • Sa. 7. November 2015, 8.30 Uhr – So. 8. November, 14 Uhr

Frauengesundheit: Rosige Zeiten? Wissen – Wirklichkeiten – Widerstände

BERLIN (Ev. Johannesstift, Schönwalder Allee 26)

»Was macht Frauen gesund und was erhält Frauen gesund?« Diese Frage ist Ausgangspunkt der Jahrestagung des Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF). Ziel ist es, Expertinnen mit unterschiedlichen Wissenshintergru?nden und Blickwinkeln auf Heilung miteinander ins Gespräch bringen. In der Ankündigung heißt es u.a.: »Wir werfen einen Blick darauf, was uns als angeblich ‘erstrebenswerte Frauengesundheit’ verkauft wird, resümieren gemeinsam, was die Frauengesundheitsbewegung bisher erreicht hat und diskutieren, welche Schritte und Maßnahmen auf medizinischer, pflegerischer, politischer und gesellschaftlicher Ebene nötig und einzufordern sind, damit Frauen gesund werden und gesund bleiben können.« Zudem gibt es zahlreiche Workshops – die Themenpalette reicht von Brustkrebs und Fortschrittsversprechen einer individualisierten Medizin über die gynäkologische Versorgung behinderter Frauen bis zum pauschalierenden Entgeltsystems in der Psychiatrie. Unter den zahlreichen Referentinnen ist auch BioSkoplerin Erika Feyerabend.

+++ Programm und Anmeldung


>>> Tagung
  • Fr. 23. Oktober 2015, 10 Uhr – So. 25. Oktober, 18.15 Uhr

»Ich spüre – also bin ich«

BERLIN (Ev. Johannesstift, Schönwalder Allee 26/3)

»Bedürfnisse vorgeburtlicher Kinder und ihrer Eltern im Spannungsfeld zwischen geburtskulturellen Entwicklungen, Gesundheitspolitik, Grundrechten, Ethik und Ökonomie« beleuchtet die International Society for Per- and Perinatal Psychology and Medicine (ISPPM) auf ihrer Jahrestagung. Unter den zahlreichen ReferentInnen ist auch BioSkoplerin Erika Feyerabend. Sie spricht über »Das Geschäft mit der Hoffnung« im Rahmen vorgeburtlicher Untersuchungen.

+++ Programm und Anmeldung

+++ BIOSKOP – Texte zur Pränataldiagnostik


>>> Tagung
  • Fr. 2. Oktober 2015, 9 Uhr – Sa. 3. Oktober, 15 Uhr

Ethische Aspekte der modernen Fortpflanzungsmedizin

PENZLIN (Erinnerungs- und Bildungsstätte Alt Rehse, Am Gutshof 1)

Eizellspende, Leihmutterschaft, Social Freezing – Entwicklung und Vermarktung reproduktionsmedizinischer Techniken gehen voran. Die Tagung blickt auf mögliche gesellschaftliche Folgen und erörtert, ob und was dagegen getan werden sollte. Es referieren Fachleute aus Medizin, Jura, Ethik und Sozialwissenschaften, darunter BioSkoplerin Erika Feyerabend. Ihr Vortrag »Autonomie und Selektion« analysiert aktuelle Entwicklungen der Präimplantationsdiagnostik und Pränataldiagnostik.

+++ Programm und Anmeldung

+++ Texte zur Reproduktionsmedizin


>>> Workshop
  • Sa. 26. September 2015, 14 – 15.30 Uhr

Patientenorganisationen und Pharmaindustrie

BERLIN (Humboldt-Universität, Seminargebäude am Hegelplatz, Dorotheenstr. 24)

Im Rahmen der Tagung »Wenn Konzerne den Protest managen…« beleuchtet BIOSKOP -Redakteur Klaus-Peter Görlitzer, wie Pharmaunternehmen Einfluss auf Patientenorganisationen nehmen und was Selbsthilfe-Aktive für Unabhängigkeit im eigenen Verband tun können.

+++ Programmhinweis

+++ Hintergrundinformationen


>>> Vortrag
  • Di. 15. September 2105, 19 – 21 Uhr

Ärztlich assistierter Suizid

DINSLAKEN (Dachstudio der Stadtbibliothek, Friedrich-Ebert-Straße 84)

In diesem Herbst soll der Bundestag entscheiden, ob der ärztlich assistierte Suizid von PatientInnen gesetzlich legitimiert werden soll. In der Veranstaltung, organisiert von der Regionalgruppe Dinslaken der Hospizvereinigung OMEGA, nimmt BioSkoplerin Erika Feyerabend die laufende Diskussion, Gesetzespläne und sozialpolitische Rahmenbedingungen unter die Lupe. Geht es wirklich immer um die eigenen Wünsche? Gibt es möglicherweise auch andere Interessen und Motive, die kritisch betrachtet werden können? Welche sozialen Probleme spielen eine Rolle, wenn der Ruf nach »Sterbehilfe« laut wird? Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

+++ Programmhinweis

+++ Hintergrundinformationen von BioSkop


>>> Vortrag
  • Mi. 20. Mai 2015, 18 – 20 Uhr

(Dis-)Kontinuitäten?

KÖLN (Universität, Heilpädagogik, Frangenheimstr. 4, Gebäude 213, Hörsaal 1)

Hinweise auf Menschen mit Behinderungen gibt es seit dem Altertum. Meist wurden sie deshalb verachtet, verfolgt und teils getötet. Andererseits gibt es Beispiele für die Aufhebung des Makels durch Heilung. In beiden Umgangsweisen äußert sich Behindertenfeindlichkeit. In seinem Vortrag beleuchtet Volker van der Locht, Redakteur des newsletters Behindertenpolitik, ihre kulturellen, sozialen, althergebrachten und moderne Ursachen.

+++ Programmhinweis


>>> Tagung
  • Fr. 17. April 2015, 15 Uhr – So. 19. April 2015, 12.30 Uhr

Alles selbst bestimmt?

BREMEN (Hochschule Bremen, Neustadtswall 30 und LidiceHaus, Weg zum Krähenberg 33a)

Im Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik engagieren sich Fachleute, Initiativen und Institutionen mit langem Atem – seit nunmehr 20 Jahren! Die Jubiläumstagung bietet eine breite Themenpalette. Es geht um vorgeburtliche Bluttests, Eugenik, reproduktive Ansprüche von und an Frauen, Geschäftemacherei mit Pränataldiagnostik. BioSkoplerin Erika Feyerabend wirkt auch mit, ihre »feministische Spurensuche« beleuchtet Begriff wie »reproduktive Freiheit«, »Recht auf Fortpflanzung«, »Selbstbestimmung«.

+++ Programm und Anmeldung

+++ Texte und Analysen von BioSkop zur vorgeburtlichen Diagnostik