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Gute Nachricht
Verdienstkreuz für Kritiker der Bioethik-Konvention!
BLUT UND GEWEBE
sind für GenforscherInnen und Pharmafirmen eine wertvolle Ressource.
Gesammelt und verwertet werden Proben oft auch für kommerzielle Zwecke – häufig ohne Wissen der PatientInnen. Mit der Aktion Biobanken? Nicht mit uns! will BioSkop für Transparenz sorgen.
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Nabelschnurblut
Irreführende Werbung untersagt
Infos aus erster Hand
BioSkop vor Ort
Nachwirkungen
- BIOSKOP berichtete – UND WAS GESCHAH DANN?
wieder gelesen
Polizeiliche DNA-Banken
Sammelwut stoppen!
bedenklich
Sponsoring, Werbung, Interessen-Konflikte
Leben mit der »Frist«
Der Unfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima bestätigt, was Günther Anders anlässlich der Atombomben-Abwürfe in Hiroshima und Nagasaki schrieb: Alle Geschichte nach 1945 ist nur mehr eine Frist, »in der wir gerade noch leben«. [MEHR]
Das Letzte:
KOPFGELD
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Zur Diskussion um das Transplantationsgesetz
Ignorierte Tatsachen
Der Bundestag veranstaltete im Juni 2011 zwei Anhörungen zum Transplantationsgesetz. Fachleute sprachen dabei auch diverse Missstände an. Merkwürdig: Es dauerte ein halbes Jahr (!), bis die Wortprotokolle öffentlich gemacht wurden. Was u.a. drin steht, lesen Sie in unseren Hintergrundberichten
+ Ignorierte Tatsachen
++ Hirntodkriterium verfassungswidrig?
Derweil handeln die Fraktionsführungen nach der Devise »Augen zu und durch«: Per Gesetz wollen sie künftig alle BürgerInnen dazu drängen, »mindestens einmal in ihrem Leben« zu erklären, ob sie sich im Falle des »Hirntodes« Organe entnehmen lassen würden.
Brisante Vorwürfe gegen »Organspende«-Koordinatoren
DSO auf dem Prüfstand
Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) bot immer wieder Anlass für notwendige Recherchen und kritische Berichte von BioSkop. Nun bewegt sich endlich was: Das Geschäftsgebaren der DSO, die mit der Koordination der Organspenden hierzulande beauftragt ist, wird derzeit intern überprüft. Am 26. Oktober war die Stiftung Thema im Bundestag – in nichtöffentlicher Sitzung. Das Bundesgesundheitsministerium bezog zu den Vorwürfen prägnant Stellung – aber noch nicht wirklich ergiebig. Inzwischen sucht die DSO einen Nachfolger für ihren Medizinischen Vorstand.
newsletter Behindertenpolitik Nr. 46 erschienen!
+ Zum Editorial des aktuellen Heftes
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Euthanasie und ÄrztInnenschaft
Notwendige Klarstellung – bedenkliche Grundsätze
»Keine ärztliche Beihilfe zur Selbsttötung!« Diese Forderung, begründet in einer prägnanten Stellungnahme, schickten BioSkop und die Hospizvereinigung OMEGA im März an alle Landesärztekammern. Antworten gab es zwar nicht, aber am 1. Juni trafen die meisten DelegiertInnen des Deutschen Ärztetages eine gute Entscheidung.
Danach hatte es monatelang nicht ausgesehen.
Bedenklich und dringend reformbedürftig sind weiterhin die BÄK-Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung.
Transplantationsmedizin
Fragwürdig
Die wissenschaftlichen Zweifel an Konzept und Diagnostik des Hirntodes wachsen. Das Organspende-Netz ist weder transparent organisiert noch nachvollziehbar kontrolliert, das Transplantationsgesetz hat daran wenig geändert. Dessen ungeachtet treiben Lobbyisten, Politiker und Prominente das Organspende-Marketing voran – mit immer aufdringlicheren Methoden.
+ Hintergründe, Analysen, Einschätzungen
++ Anhörung sog. Sachverständiger im Bundestag
+++ Betroffen, aber nicht angehört
++++ Kopfgeld
+++++ Ex-Star-Transplanteur im Gefängnis
++++++ ORGANENTNAHME NACH EUTHANASIE
Neugeborenenscreening
Informierte ÄrztInnen, aufgeklärte Eltern?
Das Gendiagnostikgesetz (GenDG) verlangt, dass genetische Proben »unverzüglich zu vernichten« sind, sobald sie nicht mehr für diejenigen Zwecke benötigt werden, für die sie veranlasst wurden. Das gilt auch für Blutproben, die beim Neugeborenenscreening auf angeborene Stoffwechselkrankheiten entnommen und analysiert werden. Doch nicht allen ÄrztInnen scheint die Rechtslage bewusst zu sein.
Patientenverfügungen
Hilfreiche oder gefahrvolle Vorsorge?
Patientenverfügungen sollen selbstbestimmtes Sterben ermöglichen. Können die Papiere halten, was ihre Befürworter versprechen? Was bedeutet ihre vom Bundestag beschlossene, gesetzliche Verbindlichkeit für Kranke, Ärzte, Pflegende, unsere Gesellschaft? Antworten, Denkanstöße, Tipps im aktuellen Info-Faltblatt Hilfreiche oder gefahrvolle Vorsorge? hier online
+ Gedruckte Faltblätter bitte telefonisch bestellen bei BioSkop, Telefon (0201) 5366706 oder online anfordern
++ Hintergrundinformationen und fundierte Recherchen über Patientenverfügungen finden Sie HIER
Präimplantationsdiagnostik
»Unrealistisch und unverantwortlich«
Der Bundestag hat am 7. Juli entschieden, die Präimplantationsdiagnostik (PID) per Gesetz zu erlauben, Anlass bot ein Urteil des Bundesgerichtshofes. Zahlreiche Fachleute und Organisationen, darunter BioSkop e.V., plädieren weiterhin dafür, die Selektion von Embryonen nach künstlicher Befruchtung (IVF) zu verbieten. »Eine eng begrenzte Zulassung der PID ist unrealistisch, eine generelle Zulassung unverantwortlich«, steht über der gemeinsamen Stellungnahme.
+ Mehr zu den Themen PID und Reproduktionsmedizin
++ Wer trifft Entscheidungen, wer hat Macht und Ressourcen hierzulande, wer beeinflusst Politik – handeln hier konkrete Menschen oder erledigt das stellvertretend ein abstrakter, so genannter wissenschaftlicher Fortschritt? Denkwürdige Aussagen des neu gewählten Ärzte-Präsidenten F.U. Montgomery, veröffentlicht in einem Gespräch, das er Journalistinnen der FAZ gewährt hat: »Wir leben in einer Welt der Salami-Ethik«
Bioethik
Gezielte Provokationen
Es ist wahr: Peter Singer hat einen »Ethik-Preis« bekommen, überreicht in der Deutschen Nationalbibliothek. Dagegen sind vielfältige Proteste laut geworden – und das ist gut so! Aber: Öffentliches Aufsehen, das darf man annehmen, haben die Preisstifter sicher einkalkuliert – wohl auch, um überhaupt mal in einige Zeitungen zu kommen. Singers Thesen zeitigen Wirkung, sogar in wichtigen Medien. Erinnert sei hier nur an ein weiteres, ausgezeichnetes Werk (»Der gute Tod«) eines renommierten Journalisten. Die Preisverleihung im seriösen Ambiente haben wir Ende 2006 im newsletter Behindertenpolitik (Nr. 26) eingehend
Brisante Forschung
»Netzwerk Mentale Retardierung«
4,1 Millionen Euro hat das Wissenschaftler-Netzwerk »Mentale Retardierung« (MRNET) seit April 2008 vom Bundesministerium für Forschung (BMBF) erhalten. Die Humangenetiker, die »genetische Ursachen« geistiger Behinderung finden wollen, müssen sich ab Frühjahr 2011 neue Finanziers suchen: Das BMBF hat angekündigt, die umstrittene Forschung nicht weiter zu fördern – und damit wohl auf wachsenden öffentlichen Druck reagiert.
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