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Uta Wagenmann

Soziologin, Gen-ethisches Netzwerk (GeN), Berlin

»Ich unterstütze BioSkop, weil es unerschrocken Kurs gegen die Ökonomisierung von Leben, Sterben, Krankheit und Gesundheit hält – nicht nur das GeN hat hier unverzichtbare Mitstreiter_innen!«

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Rolf Blaga

Selbsthilfe-Aktivist, Berlin

»Ich spende für BioSkop, weil ich AutorInnen unterstützen will, die sich kritisch mit Gesundheitsthemen beschäftigen, über die ich woanders nichts erfahre.«

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 Nr. 111 (September 2025)

Die Themen im Überblick

>>> BIOSKOP Schwerpunkt

Pflege & Politik

Die gesetzliche Pflegeversicherung, 1995 zwecks Absicherung des individuellen Pflegerisikos eingeführt, steckt in der Krise – Konsequenz: Pflegebedürftigkeit ist für viele Menschen zum Armutsrisiko geworden. Angesichts stetig wachsender Kosten hat die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD für 2026 eine »große Pflegereform« angekündigt. Vorschläge soll eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe in den nächsten Monaten entwickeln – auf Basis eines langen Fragenkatalogs. Zahlreiche Verbände mahnen ihre kontinuierliche Beteiligung an, manche wollen einen Systemwechsel und fordern eine »solidarische Pflegevollversicherung«, die künftig alle pflegebedingten Kosten übernehmen soll.

BIOSKOP druckt eine Analyse eines erfahrenen Sozialmanagers, er warnt: »Die Langzeitpflege ist ohne einen umfassenden Paradigmenwechsel nicht zukunftsfähig.« Und BIOSKOP schaut auf die umfangreiche Agenda der Bund-Länder-Arbeitsgruppe namens »Zukunftspakt Pflege«.


>>> Elektronische Patientenakte

Neue Pflicht für Arztpraxen, Kliniken, Apotheken

Ab Oktober 2025 sind alle Leistungserbringenden im deutschen Gesundheitswesen verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen. Arztpraxen, Kliniken, Apotheken, Psychotherapeut*innen und andere Gesundheitsdienstleister müssen ab dem Stichtag die digitalen Akten all derjenigen gesetzlich Krankenversicherten mit Behandlungsdaten befüllen, die bei ihren Krankenkassen nicht ausdrücklich Widerspruch gegen die Einrichtung der persönlichen ePA eingelegt haben. Widersprüche sind aber weiterhin möglich, denn für Versicherte ist die Nutzung der ePA grundsätzlich freiwillig.

BIOSKOP beschreibt die neuen Pflichten rund um die ePA. Und BIOSKOP benennt auch diverse Widerspruchsoptionen für Versicherte.


>>> Assistierte Selbsttötung und Angehörige

Von Sterbehelfern allein gelassen

Wenn Menschen Palliativmedizin in Anspruch nehmen, etwa weil sie schwer krebskrank sind, kümmern sich Pflegekräfte und Ärzt*innen in der Regel auch um die Angehörigen. Beim assistierten Suizid sieht das anders aus. Sterbehilfevereine konzentrieren sich auf ihr bezahltes Kerngeschäft. Viele Angehörige fühlen sich von den Organisationen allein gelassen.

BIOSKOP berichtet über eine Studie zu einschlägigen Erfahrungen. Und BIOSKOP blickt auf Empfehlungen von Fachleuten der Suizidprävention.


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