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Heidrun Sudhoff

Reha-Beraterin (i.R.), Referentin für Frauenfragen in Bildung, Kultur und Politik, Dortmund

»Ich fördere BioSkop, weil ich als Gründungsmitglied seit nun schon 20 Jahren das Pflänzchen BioSkop gedeihen sehe. Der kontinuierliche, unerschrockene, kritische Journalismus zu frauen- und behindertenpolitischen Themen ist einfach toll.«

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Gregor Bornes

Patientenberater, Köln

»Ich finde BioSkop unverzichtbar, weil hier über Jahrzehnte unabhängig, kompetent und hartnäckig Themen bearbeitet und beobachtet werden, die im medialen Mainstream immer nur saisonal und dann meist sehr flach thematisiert werden.«

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 Nr. 102 (Juni 2023)

Die Themen im Überblick

>>> BIOSKOP Schwerpunkt

Gesundheitspolitik

Bundesgesundheitsheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich vor allem mit Warnungen, Forderungen und Aktivitäten zur Coronavirus-Pandemie profiliert. Covid 19 steht mittlerweile nicht mehr im Fokus seiner Kommunikation, wichtig sind Lauterbach derzeit zwei komplexe Reformen, die tendenziell alle Bürger*innen betreffen. Lauterbachs Pflegereform, die Millionen Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und auch Pflegekräfte und -dienstleister laut offizieller Darstellung unterstützen und entlasten soll, ist im Bundestag inzwischen zwar beschlossen worden – die vielfältige Kritik von Fachleuten hält aber weiter an, klar ist: Die nächste, grundlegende Reform auch zur nachhaltigen Verbesserung der Finanzierung und Gestaltung der ambulanten und stationären Pflege muss ganz schnell kommen. Heftig umstritten sind auch Lauterbachs Pläne zur Neuordnung und Finanzierung der Krankenhäuser. Lauterbach verspricht eine qualitativ bessere Versorgung, diverse Kliniken fürchten um ihre Existenz.

BIOSKOP beleuchtet Knack- und Kritikpunkte der Lauterbach-Reformen. Und BIOSKOP weist auf die Konferenz der Gesundheitsminister*innen hin, die Anfang Juli auch diverse Proteste zu erwarten hat.


>>> Organentnahmen nach Euthanasie

Zweckdienliches Körperprojekt

Euthanasie, kombiniert mit anschließender Entnahme von Körperteilen für Transplantationen, ist in einigen Staaten legal und wird dort auch praktiziert, Tendenz: stetig steigend. Einige Mediziner*innen finden diese Art kontrollierter, angeblich selbstbestimmter Organbeschaffung effektiv und wollen diese Variante ausgeweitet sehen. Hierzulande ist ein solches Vorgehen nicht erlaubt, und deutsche Fachleute lehnen es bisher ab. Allerdings mehren sich auch in Deutschland öffentlich vernehmbare Stimmen, die Explantationen nach Herz-Kreislauf-Stillstand ins Gespräch bringen.

BIOSKOP beschreibt, wo dieses zweckdienliche Körperprojekt inzwischen als normale Variante der Organgewinnung gilt. Und BIOSKOP hat nachgeschaut, wer hierzulande für Organentnahmen nach kontrolliertem Herztod wirbt.


>>> Selbsttötung

Suizidhilfe regeln und fördern?

Der Bundestag steht vor einer heiklen Entscheidung: Soll er Bedingungen und Verfahren für Suizidhilfe regeln und somit auch den Zugang zu tödlichen Substanzen legitimieren? Zwei Gesetzentwürfe, die das bezwecken, stehen voraussichtlich Anfang Juli zur Abstimmung. Derweil mehren sich außerparlamentarische Stimmen, die von einer Regulierung abraten.

BIOSKOP informiert über aktuelle Entwicklungen zum heiklen Thema. Und BIOSKOP warnt vor einer Normalisierung von Suizidhilfe – und plädiert dafür, Suizidprävention zu fördern und sozial- und gesundheitspolitische Bedingungen verbessern.


> Weitere Themen

+ BIOSKOP -Leitartikel: Macht der Täuschung
+ Aufarbeitung der Corona-Pandemie?
+ Nachdenken über Sterbebegleitung und Solidarität
+ Riskantes Projekt: »Europäischer Gesundheitsdatenraum«
+ Bemerkenswerte digitale Partnerschaft
+ Eizellgabe und Mietmutterschaft legalisieren?
+ Mehr Transparenz in Ministerien gefordert
+ Interessante Veranstaltungen
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