| Sie können Bioskop unterstützen! | ![]() |
| Zeitschrift zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien |
|
Nr. 46, Juni 2009 |
|||||
|
HirnforschungDie moderne Hirnforschung diskutiert Grundsatzfragen wie Freiheit und Autonomie. Haben wir einen freien Willen? Oder ist diese Vorstellung nur eine neuronale erzeugte Illusion? Derweil sollen Bioethikerinnen, gefördert vom Bundesforschungsministerium, "Potenziale und Risiken des pharmazeutischen Enhancements psychischer Eigenschaften" abwägen. Ein Memorandum für politische "Entscheidungsträger" ist angekündigt. BIOSKOP druckt eine philosphische Kritik an Annahmen, Anmaßungen und inneren Widersprüchen moderner Hirnforschung. Und BIOSKOP informiert über ein ForscherInnennetzwerk, das geistige Beeinträchtigungen bei Kindern molekulargenetisch erklären will.
Ansprüche und WirklichkeitMehr "Organspenden", Qualitätssicherung, Transparenz und umfassende Regeln - all dies sollte das Transplantationsgesetz von 1997 bewirken. Eine Zehn-Jahres-Bilanz des Sozialforschungsinstituts IGES, geschrieben im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums, zeigt einmal mehr: Ansprüche und Wirklichkeit liegen weit auseinander. BIOSKOP stellt das IGES-Gutachten vor. Und BIOSKOP staunt über den Offenbarungseid der "Lebendspendekommissionen", die Organhandel ausschließen sollen.
Millionen Genprofile für die PolizeiDie unbegrenzte Speicherung von DNA-Proben und Fingerabdrücken unschuldiger Personen, die Großbritannien seit Jahren betreibt, verstößt gegen die Menschenrechtskonvention. Die britische Regierung will trotzdem weiter sammeln und registrieren, hat nach dem Urteil des Menschengerichtshofes aber immerhin eine Konsultation angekündigt - Streitfrage: Welche Informationen dürfen wie lange aufbewahrt werden? BIOSKOP beleuchtet die Abgründe der DNA-Datenbank und beschreibt die Verdatungspläne des britischen Innenministeriums. Und BIOSKOP empfiehlt den Aufruf von GeneWatch UK: "Reclaim your DNA!" |
|
| Sie können Bioskop unterstützen! | |
| zur BioSkop-Startseite |