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| Zeitschrift zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien |
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Nr. 40, Dezember 2007 |
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Pflege und VersicherungZwölf Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung verheißt die Große Koalition eine "große" Reform. Offiziell erklärtes Ziel: Die Leistungen für Pflegebedürftige sollen verbessert und die Versicherung "zukunftsfähig" ausgestaltet werden. Bedarf dafür sehen auch Behindertenverbände, und so haben sie bereits vor einem Jahr ein ausführliches Positionspapier veröffentlicht. Nun soll der Bundestag einen Gesetzentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium beraten - und damit ein Reförmchen, dass die Empfehlungen der Behindertenverbände weitgehend ignoriert. BIOSKOP informiert über Knackpunkte und Defizite der geplanten Pflegereform - und thematisiert Alternativen. Und BIOSKOP sprach mit einer Kölnerin, die ihren Bruder im Wachkoma zu Hause gepflegt hat - bis zur Grenze ihrer körperlichen und finanziellen Belastbarkeit.
Denkwürdige TransplantationszahlenDie staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen am Transplantationszentrum Essen laufen auf Hochtouren. Zusätzlicher Zündstoff steckt in einer Statistik aus dem nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium. Sie offenbart, dass auffällig viele Menschen aus dem Ausland nach Essen reisen, um dort fremde Körperteile zu erhalten oder eigene zu "spenden". Fraglich ist: zu welchen Bedingungen? BIOSKOP nimmt die Besonderheiten unter die Lupe. Und BIOSKOP fragt, ob es beim Verteilen menschlicher Körperstücke stets mit rechten Dingen zugeht.
Unabhängige ExpertInnen?Die jüngste Gesundheitsreform hat den gesetzlich Versicherten einen neuen Anspruch beschert: Die Krankenkassen müssen nun im Prinzip alle Impfungen bezahlen, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden. Wie deren Mitglieder entscheiden, ist allerdings undurchsichtig. Inzwischen argwöhnen nicht nur die Kostenträger, dass sich die formal unabhängigen STIKO-ExpertInnen vor allem an Bedürfnissen der Pharmaindustrie orientieren. BIOSKOP beleuchtet Transparenzdefizite der STIKO. Und BIOSKOP nennt offizielle Zahlen über Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen. |
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