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| Zeitschrift zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien |
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Nr. 28, Dezember 2004 |
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Gene, Gewebe, GesetzeEin Gesetz zur genetischen Diagnostik wird seit vielen Jahren angekündigt. In 2005 will das Gesundheitsministerium ernst machen und ein solches Paragraphenwerk in den Bundestag einbringen. Tatsächlich kursiert bereits ein "Diskussionsentwurf". Das Papier liest sich wie ein Wunschzettel von ForscherInnen, Firmen und Krankenkassen. Und die Körperindustrie möchte noch mehr: Sie hofft auch auf Regeln, die ihr den permanenten, problemlosen Zugang zu menschlichen Geweben und Zellen bahnen - notfalls mit finanziellen Anreizen für die "SpenderInnen". BIOSKOP analysiert die geplanten Regeln zu Massen-Gentests, Genforschung, Biobanken, Arbeits- und Versicherungsverträgen. Und BIOSKOP empfiehlt: "Lassen Sie sich aufklären über den Verbleib Ihrer Körpersubstanzen und Daten!" * Aktionstipp: Mal nachfragen im Krankenhaus
Schutzlücken und windige EmpfehlungenWindpocken sind als harmlose Kinderkrankheit bekannt, die fast alle Mädchen und Jungen durchmachen. Trotzdem sollen nun sämtliche Kinder dagegen geimpft werden - zumindest, wenn es nach der Ständigen Impfkommission geht. Derweil kritisiert der Schutzverband für Impfstoffgeschädigte "erhebliche Schutzlücken" bei der klinischen Erprobung von Impfstoffen. BIOSKOP nimmt die Impf-Empfehlung und deren Urheber unter die Lupe. Und BIOSKOP benennt die Bedenken des Verbands der Impfstoffgeschädigten.
Riskantes HeilsversprechenGrüne Felder voll mit Pflanzen, die medizinische Wirkstoffe und Medikamente produzieren - das ist die Vision, die GenforscherInnen und Firmen mit dem Schlagwort "Biopharming" populär machen möchten. Realität sind derzeit Testfelder in den USA. Die gentechnisch manipulierten Gewächse gefährden nicht nur die Umwelt. Sie sind auch riskant für die Nahrungsmittelproduktion und die menschliche Gesundheit. BIOSKOP beschreibt das "Biopharming"-Konzept. Und BIOSKOP fragt: "Wird uns irgendwann ein Experte erklären, dass wir doch dankbar sein sollten für die unerwünschte Gratis-Dosis von Arzneien in den morgendlichen Cornflakes?" |
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