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| Zeitschrift zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien |
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Nr. 24, Dezember 2003 |
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Seltene Erkrankungen und "Orphan Drugs"Als "selten" gilt in Europa eine Erkrankung, wenn sie weniger als 5 von 10.000 Menschen im Laufe ihres Lebens trifft. Über 5.000 seltene Leiden soll es geben. "Ihre häufigste Ursache", behauptet das Bundesforschungsministerium (BMBF), "sind Fehler im Erbgut." BIOSKOP gibt Einblicke in Strategien und Ziele der "Netzwerke zu seltenen Erkrankungen". Und BIOSKOP informiert über Anreize für die Pharmaindustrie, die sie dazu bewegen sollen, "Orphan Drugs" zu entwickeln. >>Vollständiger Artikel: Anreize für die Pharmaindustrie >>Vollständiger Artikel: Herausforderung für Genforscher
PatientInnengruppen und Pharmafirmen arbeiten immer häufiger zusammenEs ist unübersehbar: Zunehmend kooperieren PatientInnen- und Selbsthilfeorganisationen mit Pharmaunternehmen, PR-Agenturen und internationalen Akteuren. Dabei fließen nicht nur Sponsorengelder aus den Konzernetagen. Einige Gruppen wurden sogar auf Initiative von Firmen kreiert. BIOSKOP nimmt einige Beispiele von Kooperationen ungleicher Partner unter die Lupe. Und BIOSKOP beleuchtet, was sich hinter der von PR-Leuten und Firmen verfolgten «Strategie der Dritten Partei» verbirgt.
Beihilfe zur Selbsttötung und «Terminale Sedierung» als ärztliche Handlungen?In der Schweiz bieten "Sterbehilfe"-Organisationen seit Jahren Beihilfe zur Selbsttötung als Dienstleistung an. Die schweizerische Ärzteschaft hat diese Praktiken bisher offiziell abgelehnt. Nun scheinen ihre RepräsentantInnen einen Kurswechsel einleiten zu wollen – per Richtlinie, die MedizinerInnen vorschreiben will, unter welchen Bedingungen sie Selbsttötungen wie unterstützen sollen. In Deutschland ist ärztliche „Beihilfe zur Selbsttötung“ noch tabu, hier propagiert die "Sterbehilfe"-Lobby neuerdings eine vergleichsweise unbekannte Euthanasie-Variante: die "terminale Sedierung". BIOSKOP erläutert den Richtlinienentwurf der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften und empfiehlt der SAMW dringend, an der kategorischen Ablehnung der Suizidbeihilfe festzuhalten. Und BIOSKOP hat eine Werbeveranstaltung zur "terminalen Sedierung" besucht. [Mehr] |
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