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| Zeitschrift zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien |
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Beilage:
Themen u.a.:
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BIOSKOP-Schwerpunkt:
BIOSKOP informiert, wie Gentests im Strafvollzug schleichend ausgeweitet werden und dies sozialer Stigmatisierung Vorschub leistet. Und BIOSKOP zeigt Mythen und Grenzen der kriminaltechnischen Methode »genetischer Fingerabdruck« auf.
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Streit um Selektion von Reagenzglas-Embryonen spitzt sich zu |
Sollen Embryonen, die durch künstliche Befruchtung im Reagenzglas erzeugt wurden, genetisch getestet und bei Feststellung unerwünschter Eigenschaften vernichtet werden? Der politische Streit über dieses »Präimplantationsdiagnostik« (PID) genannte Selektionsverfahren spitzt sich zu; ob es beim Verbot der PID in Deutschland bleiben wird oder nicht, könnte bereits nach der Sommerpause im Bundestag entschieden werden. Derweil ermittelt die Lübecker Staatsanwaltschaft gegen einen führenden Reproduktionsmediziner und PID-Propagandisten, der erklärt hatte, mindestens ein Paar aus Deutschalnd zur PID ins Ausland vermittelt zu haben. Der Anfangsverdacht lautet: »Beihilfe zu einer Straftat«.
BIOSKOP erläutert Interessen und Ziele, die hinter der Forderung nach Zulassung der PID stehen. Und BIOSKOP beleuchtet die Lobby-Aktivitäten eines allgegenwärtigen PID-Propagandisten aus Lübeck.
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Durchlässige Körper |
Die Zahl der Körperteil-Übertragungen stagniert trotz aufwendiger Kampagnen pro »Organspende«, trotz rechtlicher Absicherungen, trotz neuer Verteilungsregeln. Deshalb ist die Transplantationslobby eifrig dabei, neue Organ-Ressourcen zu erschließen. In Deutschland wird inzwischen verstärkt für die so genannte »Lebendorganspende« geworben, also für die Entnahme von Nieren oder Leberstücken von gesunden Menschen zwecks Transplantation auf kranke Menschen. In Staaten wie USA, Niederlande und Schweden ist eine weitere Gruppe als potenzielles Körperteil-Lager in den Blick geraten: die so genannten »Herztoten«.
BIOSKOP hat recherchiert, wie »Lebendorganspenden« und Körperteilentnahmen von »Herztoten« schleichend ausgeweitet werden. Fazit der Analyse: Die Menschenkörper werden immer durchlässiger.
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