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»Wenn die Nachfrage das Angebot gewöhnlicher Waren übersteigt, wird der Preis für die Lieferanten angehoben, um sie zu bewegen, die verfügbare Menge zu steigern. Nutzt man ähnliche Anreize, würde dies mehr Menschen dazu bewegen zu erlauben, dass ihre Organe nach ihrem Tod für Transplantationen genutzt werden. Die Bundesregierung könnte zum Beispiel als Autorität bestimmt werden, die als einzige die Befugnis hat, Organe für Transplantationen zu kaufen und sie an Krankenhäuser mit Patienten zu verteilen, die Transplantationen brauchen. Mir ist bewusst, dass viele Menschen entsetzt sein werden über jeden Vorschlag, finanzielle Anreize zu nutzen, um für Transplantationen Organe Gestorbener zu beschaffen. Sie halten den Kauf von Organen für unmoralisch. Sie sagen, dass arme Menschen benachteiligt werden, dass dies zur Begünstigung der Reichen führen wird, dass es zu teuer werden wird. Es mag noch andere Einwände geben. Ich schlage vor, den Erwerb von Organen in Erwägung zu ziehen, ausschließlich deshalb, weil andere Veränderungen des gegenwärtigen Systems bisher ungeheuer unzureichend gewesen sind, um den Organmangel zu beenden.« aus einem Aufsatz von Professor Gary S. Becker, veröffentlicht am 20.1.1997 im US-amerikanischen Wirtschaftsblatt Business Week.
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Verantwortlich für die Zusammenstellung der Informationen: Roberto Rotondo.
| zur BioSkop-Startseite | update: 06.06.2003 |