(März 2005) In den USA sind Patientenverfügungen seit über zwanzig Jahren im Umlauf. Die Effekte solcher Voraberklärungen für den Fall der Nichteinwilligungsfähigkeit haben US-BioethikerInnen nun untersucht. Ihr Fazit: "Die Patientenverfügung ist gescheitert." [Mehr]
PatientInnenverfügungen
Kein Grund zur Entwarnung
Christian Winter
(März 2005) Legalisierung von Patientenverfügungen bleibt auch nach Zypries-Rückzieher auf der politischen Agenda. [Mehr]
Pressemitteilung von BioSkop
Richter dürfen nicht über Leben und Tod entscheiden!
(September 2003) Im Auftrag des Bundesjustizministeriums sollen ExpertInnen die Basis für eine "Muster-Patientenverfügung" schaffen. [Mehr]
Behandlungsabbruch und Recht
Rechtsanspruch auf den Tod?
Von Christian Winter und Klaus-Peter Görlitzer
(März 2003) Hat ein bewusstloser Patient einen Rechtsanspruch darauf, dass ÄrztInnen und PflegerInnen seinen Tod herbeiführen? Ist dazu eine richterliche Genehmigung erforderlich? Auf Antworten wartet die »Sterbehilfe«-Lobby, der Bundesgerichtshof soll sie noch im Frühjahr geben. [Mehr]
Patientenverfügungen
Bioethiker empfehlen zentrales Register für Patientenverfügungen
Von Klaus-Peter Görlitzer
(September 2002) Im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums haben einschlägig bekannte Bioethiker über den vorab verfügten, tödlichen Behandlungsverzicht nachgedacht. Sie plädieren nun dafür, Patientenverfügungen gesetzlich legitimieren und zentral registrieren zu lassen. [Mehr]
Inge Kunz im BIOSKOP-Interview
»Sterben ist immer unerwartet«
Fragen stellte Erika Feyerabend
(Juni 2002) Wie denken Hospiz-MitarbeiterInnen über »Sterbehilfe« und Patientenverfügungen? Antworten und Einschätzungen von Inge Kunz, Vorsitzende der Hospizvereinigung OMEGA. [Mehr]
Betreuungsrecht
Verkehrte Vollmachten
Von Christian Winter
(September 1999) Riskante ärztliche Eingriffe bei Nichteinwilligungsfähigen sind laut § 1904 BGB nur mit Genehmigung eines Vormundschaftsgerichts erlaubt. »Sterbehelfer« wollen den Schutzparagraphen pervertieren. [Mehr]
Behandlungsabbruch im Hospiz?
»Wir lehnen den Entzug von Nahrung und Flüssigkeit ausnahmslos ab«
Von Klaus Brücks und Inge Kunz
(September 1998) »Wir lehnen Entzug von Nahrung und Flüssigkeit ab«, versichern die AutorInnen. Und: »In unserem Hospiz kann niemand betreut werden, dessen Betreuer auf Entzugsmaßnahmen bestehen.« [Mehr]
»Mutmaßliche Einwilligung« im Medizinrecht
»Wo es an einem schutzwürdigen Erhaltungsinteresse fehlt«
Von Heidrun Sudhoff und Christian Winter
(März 1998) Ob in der geplanten Richtlinie zur Sterbehilfe oder im Transplantationsgesetz, ob im Betreuungsrecht oder in der Bioethik-Konvention - überall taucht der »mutmaßlicher Wille« auf. [Mehr]
Wir möchten auch auf unsere weiteren Materialien zu diesem Thema hinweisen: