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BioSkop – Forum zur Beobachtung 
der Biowissenschaften und ihrer Technologien

Einsperren, Ausgrenzen, Selektieren – Laboratorien der Macht

Anstalten  /  Rationierung  /  Kriminalpolitik  /  Gentests

Kriminalistische Science Fiction?

Von Jeroen Breekveldt

(März 2005) Molekulargenetische Untersuchungen gehören seit Jahren zum polizeilichen Ermittlungsarsenal. Was als reine Identifizierungstechnik zur Aufklärung schwerer Verbrechen begann, entwickelt sich schleichend zur Erfassung ganzer Bevölkerungsgruppen. [Mehr]



Neue KandidatInnen für die "DNA-Analyse-Datei"

Von Ute Bertrand

(März 2005) ) Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) führt die zweitgrößte DNA-Datei Europas. Mindestens fünf unionsgeführten Ländern reicht das nicht: Sie fordern eine drastische Ausweitung und wollen "genetische Fingerabdrücke" möglichst aller Verdächtigen gespeichert sehen. [Mehr]




Von der Vermessung des Schädels zur Analyse der DNA

Von Erika Feyerabend

(März 2002) Schon im 19. Jahrhundert wurden Verfahren zur Identifikation von Straftätern eingeführt. Früher nutzten Kriminalisten Fingerabdrücke und anthropologische Methoden. Heute werten sie Gen-Daten aus. [Mehr]



Biometrische Totalerfassung

Von Erika Feyerabend

(Februar 2002) Das »Sicherheitspaket II« der rot-grünen Bundesregierung sieht auch vor, Personalausweise mit biometrischen Daten zu bestücken. Es droht die biometrische Totalerfassung der Bevölkerung. [Mehr]



Test the Rest

Von Thomas Ehlers

(Juni 2001) Der »genetische Fingerabdruck« hat Konjunktur. Testverfahren werden deutlich billiger, Analysekapazitäten stetig ausgebaut. Diskutiert wird die Ausweitung auf immer mehr Gruppen von »StraftäterInnen«. [Mehr]



Einprägsam, aber falsch: Das Bild vom »genetischen Fingerabdruck«

Von Antje Lorch

(Juni 2001) Nach spektakulären Verbrechen fordern PolitikerInnen regelmäßig, genetische Daten von StraftäterInnen zu speichern. Doch die Aussagekraft des »genetischen Fingerabdrucks« ist begrenzt. [Mehr]



Kontrolliertes Spucken in Essen

Von Ludger Fittkau

(März 2001) In der Ruhrmetropole Essen haben Ausländerbehörde und Staatsanwaltschaft mindestens vierzig Menschen aus libanesischen Großfamilien zu Speichelprobe und Gentest gezwungen. Inzwischen ermitteln Datenschützer gegen die Ermittler. [Mehr]


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