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> Es gibt viele Gründe …

… BioSkop zu fördern!

Bild: Andreas Heller

Andreas Heller

Professor für Palliative Care und Organisationsethik, Wien

»Ich fördere und lese BIOSKOP, weil ich mit anderen BioSkop buchstabieren gelernt habe: B = bedeutsam; I = innovativ; O = offen; S = standpunktsicher; K = klärend; O = ohne; P = Punkt und Komma parteiisch.«

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Bild: Uta Wagemann

Uta Wagenmann

Soziologin, Gen-ethisches Netzwerk (GeN), Berlin

»Ich unterstütze BioSkop, weil es unerschrocken Kurs gegen die Ökonomisierung von Leben, Sterben, Krankheit und Gesundheit hält – nicht nur das GeN hat hier unverzichtbare Mitstreiter_innen!«

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 Nr. 81 (März 2018)

Die Themen im Überblick

>>> BIOSKOP-Schwerpunkt

Pflege

In Berlin und Hamburg gibt es spannende Entwürfe für Gesetze, die den »Pflege-Notstand« beenden sollen. Urheber sind nicht Parlamente oder Regierungen. Die angestrebten Volksentscheide für mehr Personal im Krankenhaus wurden initiiert von Bündnissen, in denen GesundheitsberuflerInnen, aktive Gewerkschaftsmitglieder und andere politisch engagierte Menschen gemeinsam aktiv sind. Verbesserungen sind aber nicht nur in Kliniken nötig. Auch in der stationären und ambulanten Altenpflege herrschen chronischer Personalmangel, Stress und schlechte Bezahlung – wobei es dort nur wenig wirksame Interessenvertretung gibt. Derweili ist die Zahl derjenigen Menschen, die ausschließlich von Angehörigen zu Hause gepflegt werden, drastisch gestiegen. Das ist oft mehr als ein harter Vollzeitjob – und für die Pflegenden, meist sind es Frauen, kann ihr fürsorgliches Engagement sogar zum Armutsrisiko werden.

BIOSKOP berichtet über die verschiedenen Pflegebereiche und nennt Initiativen, die sich für mehr Personal einsetzen. Und BIOSKOP nimmt eine technologisch-politische Verheißung kritisch unter die Lupe: Roboter als Pflegekräfte?


>>> Ersatzteillager Mensch

Wer schweigt, soll zugestimmt haben

Menschen, die einer Organentnahme zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprechen, werden in den Niederlanden künftig routinemäßig als potenzielle »SpenderInnen« von Nieren, Lebern, Herzen, Bauchspeicheldrüsen registriert. Diese komische Regel, genannt »Widerspruchslösung«, hat auch hierzulande einflussreiche BefürworterInnen – in der Transplantationsbranche ebenso wie in der Politik.

BIOSKOP hinterfragt die neue niederländische Regelung. Und BIOSKOP beschreibt, wie einige prominente MedizinerInnen sich als »Tabubrecher« zwecks Änderung des Transplantationsgesetzes inszenieren.


>>> Sponsoring von Ärztefortbildungen

Weniger ist mehr

ÄrztInnen sind verpflichtet, sich berufsbegleitend fortzubilden und dies über Punkte nachzuweisen – 250 müssen sie in fünf Jahren sammeln. Doch Fortbildungen können teuer sein. Arzneimittelhersteller helfen da gern – mit reichlich Sponsorengeldern. Es gibt aber MedizinerInnen, die sich weder vereinnahmen lassen, noch die herrschende Praxis mitmachen wollen. Die unabhängige Initiative MEZIS hat ein Konzept erarbeitet, wie zertifizierte Fortbildungen bundesweit einheitlich bewertet werden können.

BIOSKOP gibt spannende Einblicke in pharmafinanzierte Fortbildungen und schaut auf die Vorschläge von MEZIS. Und BIOSKOP fordert, ein offizielles Sponsoring-Register im Internet einzuführen.


> Weitere Themen
+ BIOSKOP -Leitartikel: Fragile Erfolgsaussichten
+ Bürgerversicherung: Mehrere Entwürfe, keine Taten
+ Vorhaben der »Großen Koalition«
+ Der neue, laute Gesundheitsminister
+ Umstrittenes Statement einer Professorin beim Kongress der FrauenärztInnen
+ Täglich über 18 registrierte Euthanasie-Fälle in den Niederlanden
+ Suizide in den Medien – sensibles Thema, heikle Wortwahl
+ Gesundheitsversorgung für alle!
+ Transparency beleuchtet Berichterstattung und PR zu Gesundheitsthemen
+ Interessante Veranstaltungen
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