Nr. 33 (März 2006)
Gleich das GANZE Heft LESEN
Das Wichtigste im Überblick
BIOSKOP-Schwerpunkt
Biomaterialbanken
Umfangreiche Sammlungen von PatientInnendaten und Körpersubstanzen gelten heutzutage als unabdingbare Voraussetzung biomedizinischer Wissenschaft. Der Nutzen der mit ihnen betriebenen genetischen Studien ist zwar umstritten. Dennoch errichten und betreiben viele Universitätskliniken und Forschungsverbünde hierzulande Biomaterialbanken. Damit verbunden ist der Ausbau marktförmiger Strukturen in der staatlich geförderten Forschung.
BIOSKOP beleuchtet die Biobanken-Landschaft in Deutschland. Und BIOSKOP stellt den Verein »Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF)« vor, der sich für den Ausbau von Informationstechnologien und Biobanken engagiert.
Arbeit und Gewissen
Muss ich das wirklich tun?
Organentnahmen erfolgen hierzulande freiwillig – dies verlangt jedenfalls das Transplantationsgesetz. Wer seine Position nicht dokumentiert hat, kann im Falle des »Hirntods« nicht einfach als Körperteil-Geber benutzt werden. Und Angehörige haben das Recht, bewusst »Nein« zur Organentnahme zu sagen. Aber: Dürfen auch Pflegekräfte sich weigern, an Explantationen mitzuwirken?
BIOSKOP hat eine Klinikbetriebsrätin gefragt, wie Krankenschwestern und -pfleger das Entnehmen von Körperteilen erleben. Und BIOSKOP stellt fest: Wenn Arbeitsaufträge das Gewissen belasten, ist das Personal dringend auf Unterstützung angewiesen.
Reproduktionsmedizin und Stammzellforschung
Doing It The Israeli Way
In Israel gilt in der Biomedizin manches als selbstverständlich akzeptiert, was anderswo heftig umstritten ist, zum Beispiel: Gentests während der Schwangerschaft, künstliche Befruchtung und Präimplantationsdiagnostik, Forschung mit embryonalen Stammzellen. Die Wiener Politologin Barbara Prainsack sieht die Gründe dafür in der wissenschaftsfreundlichen Tradition des Zionismus und der politischen Bedrohungssituation des Landes. Auch religiöse Traditionen und die Erfahrung des Holocaust spielen eine Rolle.
BIOSKOP berichtet über Reproduktionsmedizin und bioethische Argumentationsmuster in Israel. Und BIOSKOP nennt deutsche WissenschaftlerInnen, die mit Stammzellen aus Haifa forschen.
Weitere Themen
+ BIOSKOP-Leitartikel: »Vom Wert der Zeit«
+ »Ständige ethische Beratung« für den Deutschen Bundestag?
+ Gezieltes Euthanasie-Outing in Belgien
+ Wiederbelebung nach billigem Ermessen
+ Großbritannien will »Spende« von Eizellen für Forschungsprojekte zulassen
+ In klinischen Studien werden Arznei-Nebenwirkungen unzureichend erfasst
+ IGeL-Angebote boomen, doch ihr gesundheitlicher Nutzen ist umstritten
+ Interessante Veranstaltungen
+ Wunschzettel
+ Jetzt BioSkop unterstützen!
- Zeitschrift BIOSKOP
- Heft Nr. 57 - Demenz (März 2012)
- Heft Nr. 56 - Menschen als Ersatzteillager (Dezember 2011)
- Heft Nr. 55 - Gesundheitsökonomie (September 2011)
- Heft Nr. 54 - Euthanasie (Juni 2011)
- Heft Nr. 53 - Medizin, Journalismus, PR (März 2011)
- Heft Nr. 52 - Auslese und Genomforschung (Dezember 2010)
- Heft Nr. 51 - Gentests und Genforschung (September 2010)
- Heft Nr. 50 - Euthanasie (Juni 2010)
- Heft Nr. 49 - Leitlinien, ExpertInnen, Interessenkonflikte (März 2010)
- Heft Nr. 48 - Ökonomisierte Pflege (Dezember 2009)
- Heft Nr. 47 - Babys nach Plan (September 2009)
- Heft Nr. 46 - Hirnforschung (Juni 2009)
- Heft Nr. 45 - Krankheit, Sterben, Ökonomie (März 2009)
- Heft Nr. 44 - Ersatzteillager Mensch (Dezember 2008)
- Heft Nr. 43 - Euthanasie (September 2008)
- Heft Nr. 42 - Uni-Medizin und Industrie (Juni 2008)
- Heft Nr. 41 - Vorgeburtliche Diagnostik (März 2008)
- Heft Nr. 40 - Pflege und Versicherung (Dezember 2007)
- Heft Nr. 39 - Vorsorgen und Überwachen (September 2007)
- Heft Nr. 38 - Ersatzteillager Mensch (Juni 2007)
- Heft Nr. 37 - Arzneimittelkontrolle (März 2007)
- Heft Nr. 36 - Biomaterialbanken (Dezember 2006)
- Heft Nr. 35 - Evidenzbasierte Medizin (September 2006)
- Heft Nr. 34 - Leben mit Demenz (Juni 2006)
- Heft Nr. 32 - Klinische Studien (Dezember 2005)
- Heft Nr. 31 - Wissenschaft und Medien (September 2005)
- Heft Nr. 30 - Public Health Genetics (Juni 2005)
- Heft Nr. 29 - Euthanasie und Sterbebegleitung (März 2005)
- Heft Nr. 28 - Gene, Gewebe, Gesetze (Dezember 2004)
- Heft Nr. 27 -»Sterbehilfe«, Patientenverfügungen, Unterversorgung (September 2004)
- Heft Nr. 26 - Biobanken (Juni 2004)
- Heft Nr. 25 - Arzneimitteltests, medizinische Versuche und Ethikkommissionen (März 2004)
- Heft Nr. 24 - Seltene Erkrankungen und »Orphan Drugs« (Dezember 2003)
- Heft Nr. 23 - Wachstumshormone unter der Lupe (September 2003)
- Heft Nr. 22 - Screenen und Registrieren (Juni 2003)
- Heft Nr. 21 - Das »Nationale Genomforschungsnetz« (März 2003)
- Heft Nr. 20 - Gene & Geschäfte - Biotechindustrie (Dezember 2002)
- Heft Nr. 19 - Verdatete PatientInnen (September 2002)
- Heft Nr. 18 - Geboren, um Stammzellen zu spenden? (Juni 2002)
- Heft Nr. 17 - Pharmakogenetik (März 2002)
- Heft Nr. 16 - Biometrie (Dezember 2001)
- Heft Nr. 15 - »Netz der molekularen Vernunft« (September 2001)
- Heft Nr. 14 - »Genetischer Fingerabdruck« (Juni 2001)
- Heft Nr. 13 - Lobbyarbeit und Sponsoring (März 2001)
- Heft Nr. 12 - Forschung am Menschen (Dezember 2000)
- Heft Nr. 11 - »Informierte Einwilligung« (September 2000)
- Heft Nr. 10 - Genetische Diagnostik (Juni 2000)
- Heft Nr. 09 - Forschung am Menschen (März 2000)
- Heft Nr. 08 - Der »Eisinger Fall« (Dezember 1999)
- Heft Nr. 07 - Hepatitis-B-Kampagne (September 1999)
- Heft Nr. 06 - »Life-Sciences«-Industrie (Juni 1999)
- Heft Nr. 05 - Reproduktionsmedizin (März 1999)
- Heft Nr. 04 - Transplantationsmedizin (Dezember 1998)
- Heft Nr. 03 - Gentech-Medikamente (September 1998)
- Heft Nr. 02 - Glaube an die Macht der Gene, Hoffnung auf große Geschäfte (Juni 1998)
- Heft Nr. 01 - Euthanasie international (März 1998)
- Das Pilotheft - Experimente mit Menschen (Dezember 1997)
- Alle Hefte
Heft Nr. 33 - Biomaterialbanken (März 2006)

