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Patientenverfügungen in Frage gestellt

Eine Informationsbroschüre des BioSkop e.V. aus dem Jahr 2001

Die Publikation stellt Fragen, die andernorts nicht gefragt werden:

  • Warum das eigene Sterben planen?
  • Wann kommen Patientenverfügungen zum Tragen?
  • Sind schwere Entscheidugen im Vorhinein vermeidbar?
  • Die einsame Entscheidung – ein Ideal für wen?
  • Hilft in Klinik und Heim das Formular?
  • Von der Verfügung zur Euthanasie?

Warum diese Broschüre?

Bisher schien es in der Öffentlichkeit nur BefürworterInnen von Patientenverfügungen zu geben. Kritische Stimmen gab es bisher kaum. Anfänglich verhielten sich Ärzteverbände und Gerichte zögernd, inzwischen sind Verfügungsformulare als Instrument akzeptiert und werden auch von Fachleuten ausdrücklich befürwortet.

Vor Jahren wie aus dem Nichts aufgetaucht, gibt es vor Patientenverfügungs-Angeboten heute kein Entrinnen. Die Werbung für die verschiedensten Formulare ist massiv. In Informationssendungen, Dokumentationsberichten und Talk-Shows wird das »Problem« präsentiert. Scheinbar geht das starke öffentliche Interesse auf die einzelnen Betroffenen zurück. Die Nachfrage entsteht aber keineswegs nur »von unten«. Sie wird »von oben« stimuliert. Bestimmte Gruppen, besonders alte Menschen, sind regelrecht Zielobjekte von Aufklärungskampagnen. Und die »Aufklärung« hat zuweilen einen durchaus drängenden Ton. Behandlungsbegrenzung gilt dabei als Chance.

Das ist bemerkenswert, denn im Zusammenhang mit Abbau und Rationierung von Gesundheitsleistungen ist die Begrenzung medizinischer Leistungen immer umstritten gewesen. Beides – Leistungsbegrenzung und Behandlungsverzicht – findet sich nun, im Kontext der Patientenverfügungen.

Unser Anliegen ist es, die Hintergründe und konkreten Effekte des Phänomens »Patientenverfügung« auszuleuchten.

Die Broschüre »Patientenverfügungen«in Frage gestellt gibt es bei BioSkop, Preis pro Exemplar: 4 Euro (inklusive Versandkosten!).
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