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Bild: Rolf Blaga

Rolf Blaga

Selbsthilfe-Aktivist, Berlin

»Ich spende für BioSkop, weil ich AutorInnen unterstützen will, die sich kritisch mit Gesundheitsthemen beschäftigen, über die ich woanders nichts erfahre.«

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Transparenz beim Pharmasponsoring von Patienten-Organisationen

Es bewegt sich etwas, dran bleiben…

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Hintergrundpapier zur »Gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase«

Freiwillige Zwangsberatung pro Therapieverzicht?

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SCHWERPUNKT

Versuchspersonen

> INHALT BIOSKOP 74
> EDITORIAL newsletter Behindertenpolitik 64
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Pharmagesponserte Ärztefortbildungen

Der exklusive TRANSPARENZ-KALENDER

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28.9. – 1.10.

!!! 68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie


  • HINTERGRUND
> Werbetouren durch Deutschland
> Vorgabe für Transparenz

Politische Aufklärung?

Die Nationale Kohorte (NAKO), großzügig gefördert mit über 200 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln, sammelt menschliche Körpersubstanzen für den Aufbau großer Biomaterialbanken – und wirft reichlich Fragen auf, meinen das Gen-ethische Netzwerk, BioSkop und das Komitee für Grundrechte und Demokratie.

Die drei Organisationen haben einen gemeinsamen Brief an Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sowie die Bundestagsausschüsse für Forschung und Gesundheit geschickt. Das Schreiben vom 17. August stellt vier Fragen zur NAKO, die durchaus brisant sind. Die Antwort aus dem Ministerium folgte zwei Monate später und fiel ziemlich vage aus – also haben wir nachgehakt, u.a. fragen wir nun:

»Wie wird Transparenz bezüglich der geplanten Zusammenarbeit mit Industriepartnern hergestellt werden? Werden die Kooperationsverträge mit Drittmittelgebern öffentlich gemacht?«

> Der Briefwechsel

> Informierte Einwilligung? Ungewisse Zustimmung!
> Hintergründe
> Mehr zu Biobanking und Genomforschung
> Terminhinweis

+++ neu aufgelegt +++

Ungleiche Partner

Patientenselbsthilfe und Wirtschaftsunternehmen im Gesundheitssektor

> HIER

erfahren Sie mehr

> Audio

»Patientenverfügung – ja oder nein?«

SWR2 Kulturradio

Sendung Tandem Hörer-Live

vom 26. März 2015
mit Erika Feyerabend
> Live-Sendung (nach)hören
> Hintergrundinfos und Analysen
  • BEOBACHTET
Hier blicken Sie

hinter die Kulissen

AUF EINEN KLICK!

Aufgefallen!

Bemerkenswertes, Bedenkliches, Fragwürdiges – im Blick des

bioSkop|blog


  • 2. Dezember
»Nationale Kohorte«, Big Data, Biobanking

> Lückenhafte Videobotschaft


// BIOSKOP abonnieren!
// BIOSKOP Nachwirkungen
// BIOSKOP Archiv
  • FRAGWÜRDIG

»Sterbehilfe«, Demoskopie, Meinungsmache


NEUE UMFRAGE

1005 BürgerInnen, spontan befragt am Telefon zwischen dem 2. und 4. Oktober 2014 – Auftraggeber: ARD-Sendung hart aber fair


> Analysen, Hintergründe

// polizeiliche DNA-Banken

  • Sammelwut stoppen!


> zur Kampagne

> Buch-Tipp: Identität auf Vorrat. Zur Kritik der DNA-Sammelwut

// Aufklärung über Organspende?

… finanziert mit Versicherten-Beiträgen und Steuer-Geldern:

mit Musikvideo!

in der Schule!


// Aktueller Flyer

Nachdenken über Organspende

Transplantationsmedizin und ihre Akteure sind umstrittener denn je. Um aufzuklären und Diskussionen anzuregen, haben BioSkop, Hospizvereinigung OMEGA und Arbeitskreis Frauengesundheit gemeinsam ein neues Faltblatt erstellt.

MEHR ERFAHREN

+ Flyer hier downloaden
++ Gedrucktes Faltblatt bestellen
+++ Hintergrundinfos lesen
++++ Organpolitik – anders befragt
// Elektronische Gesundheitskarte

Hintergründe und Tipps

// Biotechnologie, »digitale Medizin« und Leben 2.0

Totale Transparenz

aus erster Hand

BioSkop vor Ort

AKTUELLE TERMINE

// beobachtet – berichtet

Who is Who?

BLUT UND GEWEBE

sind für GenforscherInnen und Pharmafirmen eine wertvolle Ressource.

Gesammelt und verwertet werden Proben oft auch für kommerzielle Zwecke – häufig ohne Wissen der PatientInnen. Mit der Aktion Biobanken? Nicht mit uns! will BioSkop für Transparenz sorgen.

// SIE können

mitmachen!


»Organspende – gesellschaftlich umstritten, öffentlich undurchschaubar, politisch gefördert«

Tagung für Transparenz verpasst?

+ Hier ist der Bericht!
++ Programm


// Nachwirkungen

// Patientenverfügung

Hilfreiche oder gefahrvolle Vorsorge?

Patientenverfügungen sollen selbstbestimmtes Sterben ermöglichen. Können die Papiere halten, was ihre Befürworter versprechen? Was bedeutet ihre vom Bundestag beschlossene, gesetzliche Verbindlichkeit für Kranke, Ärzte, Pflegende, unsere Gesellschaft? Antworten, Denkanstöße, Tipps im aktuellen Info-Faltblatt Hilfreiche oder gefahrvolle Vorsorge? hier online

+ Gedruckte Faltblätter bitte telefonisch bestellen bei BioSkop, Telefon (0201) 5366706 oder online anfordern

++ Hintergründe und fundierte Recherchen über Patientenverfügungen finden Sie HIER



Willkommen bei BioSkop!

> Deutschland am 9. November

Der Deutsche Bundestag hat am 9. November mehrheitlich grünes Licht gegeben für fremdnützige Arzneimitteltests mit nichteinwilligungsfähigen Versuchspersonen. Gesetzlich eingeführt wird nun die neuartige Option einer rechtsverbindlichen Blanko-Probandenvorausverfügung. Damit sollen Menschen in gesunden Tagen und nach allgemeiner ärztlicher Beratung aufschreiben, dass sie pauschal bereit sind, irgendwann später als nichteinwilligungsfähige StudienteilnehmerInnen zur Verfügung zu stehen – für noch unbekannte klinische Arzneimitteltests, die ihnen gesundheitlich nichts nutzen, aber durchaus riskant sein können. Und das alles ohne Kenntnis der konkreten Forschungsziele, Studienleiter und Auftraggeber, Risiken und Belastungen. Unglaublich – aber leider wahr!

> Wie hat Ihr Abgeordneter abgestimmt? Plenarprotokoll vom 9.11.2016, siehe Tagesordnungspunkt 1 – die Ergebnisse der namentlichen Abstimmungen findet mensch ab Seite 19719 = pdf-Seite 29
> Ausgewählte Medienberichte epd/taz | Tagesspiegel | Frankfurter Rundschau | ZDF | Ärztezeitung | Deutsche Apotheker-Zeitung | Süddeutsche Zeitung

> BioSkop-DOSSIER »Fremdnützige Forschung«

> 1. Dezember in Hamburg

BioSkoplerin Erika Feyerabend und Professor Holger Jahn diskutieren über »gruppennützige Forschung« an Menschen mit Demenz

> Nichteinwilligungsfähige Versuchspersonen für fremdnützige Arzneimitteltests?

Entscheidung am 9. November

Soll der Gesetzgeber ermöglichen, dass Menschen mit Demenz in Deutschland für fremdnützige Arzneimitteltests zur Verfügung stehen? Am 9. November soll der Bundestag entscheiden – ohne Fraktionszwang. Die Mehrheiten für die konkurrierenden Anträge sind ungewiss. Am 19. Oktober waren im Gesundheitsausschuss erneut Fachleute angehört worden, das Wortprotokoll ist wenige Tage vor der Abstimmung noch immer nicht online. Da drängen sich Fragen auf: Wie genau lassen sich die ParlamentarierInnen vor der Abstimmung über die Studien und Risiken aufklären, auf die sich nichteinwilligungsfähige ProbandInnen künftig einlassen sollen? Positioniert hat sich inzwischen die Deutsche Alzheimer Gesellschaft – und zwar kritisch.

BioSkop hat das wichtige Thema laufend im Blick, recherchiert, analysiert, argumentiert. Und wir engagieren uns weiter nach Kräften gegen den politisch geplanten, gefährlichen Tabubruch!

Aktuelle Infos? Hintergründe? Analysen?

> DOSSIER »Fremdnützige Forschung«

> BioSkop-Bericht Entscheidung im Herbst

> Intransparenter Türöffner: »Gruppennützige Forschung mit Kindern«

> Stellungnahmen zur Anhörung über die geplante Gesetzesänderung

> Fachleute und Interessenkonflikte

> Mehr erfahren, ReferentIn einladen?
> fragwürdig: »Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase«

Das neue BioSkop-Dossier!

Das Gesetz »zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung« gilt seit Dezember 2015. Es bringt auch eine Innovation, die wir wiederholt kritisch hinterfragt hatten: die so genannte Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase. Das neue Instrument, in Fachkreisen auch Advance Care Planning (ACP) genannt, zielt darauf ab, BewohnerInnen von Pflege- und Behindertenheimen zum Abfassen einer Patientenverfügung pro Therapieverzicht zu motivieren – oder auch deren gesetzlichen Vertreter, sofern die Betroffenen rechtlich nicht mehr einwilligungsfähig sind, zum Beispiel Menschen mit Demenz. Das propagierte Konzept ist mehr als problematisch! Die – auch ökonomischen – Motive, Hintergründe und Alternativen beleuchtet > fortlaufend das

> BioSkop-DOSSIER »Lebensklugheit, Planungszwang, Ökonomie« > hier mehr erfahren und weitersagen!

> Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

Transparenz? Fehlanzeige!

Der Bundestag hat am 14. April ein Gesetz beschlossen, das Korruption im Medizinbetrieb ausdrücklich unter Strafe stellt. Das klingt gut, aber es gibt große Leerstellen im Gesetz: Unangetastet bleiben alltägliche Praktiken der Beeinflussung sowie fragwürdige Kooperationen zwischen Arzneiherstellern und ÄrztInnen bei so genannten Anwendungsbeobachtungen längst zugelassener Medikamente. Verbindliche Transparenz beim Pharmasponsoring will der Gesetzgeber leider auch nicht einfordern – BioSkop wird weiter dran arbeiten.

+ Anwendungsbeobachtungen unter der Lupe | BioSkop fordert Sponsoring-Register – Texte aus BIOSKOP 73
++ BIOSKOP Nr. 73 bestellenInhalt auf einen Klick
+++ Ein erster Schritt – BIOSKOP 69 über den Referenten-Entwurf zum Antikorruptionsgesetz
++++ Exklusiv: BioSkop-Transparenz-Kalender zu pharmaindustriegesponserten Fortbildungen
+++++ Selbsthilfe soll transparenter werden – Hintergrundbericht aus BIOSKOP 70
++++++ Sponsoring, Interessenkonflikte, Korruption – Infos, Hintergründe, Dokumente

> BioSkop und Omega zur aktuellen Euthanasie-Diskussion

Keine geregelten Dienstleistungen für die Selbsttötung!

Eine gemeinsame Stellungnahme von BioSkop und der Hospizvereinigung Omega warnt vor einer gesetzlichen Legitimierung von Suizidbeihilfe, die womöglich auch von ÄrztInnen mit Billigung des Gesetzgebers ausgeführt werden soll. Das Papier vom September 2015 blickt zudem mit Sorge auf eine so genannte »Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase«, wie sie der aktuelle Gesetzentwurf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung vorsieht. Das Gesetzesvorhaben läuft darauf hinaus, (künftige) Heimbewohner und ihre gesetzlichen Vertreter gezielt zu bewegen, eine Patientenverfügung zu formulieren und in Pflege-Einrichtungen zu hinterlegen. Omega und BioSkop fordern andere, sozialpolitische Signale!

> Mehr erfahren, Stellungnahme lesen!

> Hintergrundpapier Freiwillige Zwangsberatung pro Therapieverzicht? zur »Gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase«
> Das neue BIOSKOP Heft mit dem newsletter behindertenpolitik können Sie hier BESTELLEN

> »Kein Witz!« – ein kurzer, teurer Film zur Organspende

Aufklärung oder Werbung?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) soll die Bürgerinnen über Organ- und Gewebespenden seriös informieren. »Die Aufklärung hat die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein«, verlangt das Transplantationsgesetz. Wie die BZgA diesen, mit Steuergeldern finanzierten, Auftrag praktisch ausführt, erinnert nicht selten an Werbung – die das Gesetz allerdings nicht wirklich vorsieht. Ein preisgekröntes Beispiel ist der Kurzfilm »Kein Witz!«. Der kostspielige Kino- und TV-Spot wirft Fragen auf – auch an den Bundesgesundheitsminister.

> MEHR erfahren Sie hier

+++ BZgA-Informationen zur Organ- und Gewebespende
+++ BIOSKOP -Texte und Analysen zur Transplantationsmedizin

> Regulierungspläne und Tagungsdokumentation

Ärztliche Beihilfe zum Suizid und »Ökonomien des Sterbens«

Die Absicht, sich mit Hilfe von ÄrztInnen oder Sterbehilfe-Organisationen töten zu wollen, wird in der politischen und medialen Diskussion häufig als Ausdruck von Selbstbestimmung dargestellt. So war es auch wieder, als der Bundestag am 2. Juli über Gesetzentwürfe zur Regelung des ärztlich assistierten Suizids debattierte. Die Auseinandersetzung um die Frage, ob (ärztliche) Beihilfe zur Selbsttötung per Gesetz legitimiert und damit als gesellschaftlich gewünschte Option vereinbart werden soll oder nicht, dürfte nun auch außerparlamentarisch an Fahrt aufnehmen – BioSkop wird sich nach Kräften einmischen! Eine öffentliche Anhörung von Fachleuten soll am 23. September stattfinden. Der Bundestag wird frühestens im November entscheiden.

Was Befürworter von Suizidbeihilfe und Euthanasie regelmäßig ausblenden, hat die von BioSkop mitveranstaltete Tagung Tagung »Ökonomien des Sterbens« eingehend beleuchtet: die sozialen und materiellen Bedingungen des Lebens mit schweren Krankheiten, die Menschen verzweifeln lassen und dem Wunsch nach tödlichen Hilfen Vorschub leisten.

+ MEHR erfahren: Dokumentation der Tagung
++ Das niederländische Sterbehilfe-Labor – Bericht aus BIOSKOP Nr. 70 über die Ausweitung von Patiententötungen im Euthanasie-Vorreiterstaat
+++ Ethik-Berater unter verschiedenen Hüten
++++ Hintergründe und Analysen: Euthanasie | Patientenverfügung | Sterbebegleitung
+++++ Wiedervorlage: »Keine ärztliche Beihilfe zur Selbsttötung« – Gemeinsame Stellungnahme von Omega und Bioskop vor dem Deutschen Ärztetag 2011, der Suizidbeihilfe mehrheitlich abgelehnt hat.

> Großforschungsprojekt mit Genanalysen und zentraler Biobank

Wem nützt die Nationale Kohorte?

Wenn PolitikerInnen öffentlich auftreten, versuchen sie sich gern mal als Stimmungsmacher, Propheten oder Heilsbringer. So jüngst auch die amtierende Bundesministerin für Bildung und Forschung: »Wir haben in den nächsten Jahren«, sagte Johanna Wanka (CDU) am 10. November in Essen, »durch die Nationale Kohorte die große Chance, einen enormen Wissensschub im Kampf gegen Volkskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erzielen.« Wie und mit welchen Studien das im einzelnen erreicht werden soll, erklärte Wanka vorsichtshalber nicht. Derweil fordern das Gen-ethische Netzwerk und das Komitee für Grundrechte und Demokratie mit Recht eine »öffentliche Debatte« über das großspurig dimensionierte Daten-Proben-Sammel-Speicher-Verwertungs-Langzeit-Projekt, bei dem rund 200.000 Menschen freiwillig medizinische und soziale Daten sowie molekulargenetisch analysierbare Körpersubstanzen für eine zentrale Biomaterialienbank spenden sollen.

Wir haben uns angesehen, was ProbandInnen in der Einwilligungserklärung unterschreiben sollen. Und wir fragen: Wem nützt die »Nationale Kohorte«?

> Mehr erfahren auf einen KLICK

Infos, Hintergründe, Dokumente

> Geplante »Erprobung« des molekulargenetischen PraenaTests

Kein selektiver Check auf Kosten der Solidargemeinschaft!

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) legt fest, welche Leistungen gesetzliche Krankenkassen bezahlen müssen und welche nicht. Nun will der G-BA den molekulargenetischen PraenaTest, der gezielt nach Ungeborenen mit Down-Syndrom sucht, in einer Studie »erproben« lassen – auf Antrag des Herstellers, zum Teil auf Kosten der Versichertengemeinschaft. Gegen dieses Vorhaben protestieren das Gen-ethische Netzwerk, BioSkop und das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik. Ihre gemeinsame Stellungnahme fordert den G-BA auf, seine fragwürdige Entscheidung zurückzunehmen und dafür Sorge zu tragen, dass der selektionsdienliche Gentest nicht zur Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen gemacht wird.

+ Stellungnahme von GeN, BioSkop und Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik
++ Beschluss des G-BA mit weiteren Dokumenten plus Bitte des G-BA um Stellungnahmen
+++ Verunsichernde Angebote – Bericht aus BIOSKOP
++++ Hintergründe zur Pränataldiagnostik
+++++ KIDS über PND
++++++ G-BA, Patientenvertretung, Pharmalobby
+++++++ UNTERSCHRIFTEN-AKTION des GeN: »Nein zum PraenaTest!«

> Gesponserte Fortbildungen für Ärzte, Apotheker und andere Heilberufler

Kalender für Transparenz

Der Löwenanteil medizinischer Tagungen und Fortbildungen wird von Pharmafirmen gesponsert, bei großen Kongressen fließen manchmal sogar 6-stellige Euro-Beträge von einzelnen Unternehmen. Welche Veranstaltungen werden von Arzneiherstellern finanziell unterstützt – und in welcher Höhe genau? Der neue, exklusive Transparenz-Kalender von BioSkop hält alle auf dem Laufenden, die > hier genauer hinschauen wollen.

+ Einen Hintergrundbericht über Transparenzvorgaben bei Fortbildungen für Heilberufler, die sich führende Arzneihersteller selbst verordnet haben, lesen Sie im aktuellen BIOSKOP – Heft
++ Transparenz und Taktik – was bringt der nächste freiwillige Kodex der Pharmaindustrie?
+++ Pharmasponsoring – aktuelle Beobachtungen
++++ Mehr über Sponsoring, Pharmawerbung, Interessenkonflikte

> Untersuchungsausschuss zur Gewalt gegen Heimkinder im Bundestag einrichten

Petition übergeben!

Der Bundestag soll einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss einrichten, der Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie während der Jahre 1950 bis 1975 eingehend unter die Lupe nimmt. Dies ist das Ziel einer Petition an den Bundestag. Die Unterschriften der ErstunterzeichnerInnen wurden am 4. Juni in Berlin an die Vorsitzende des Petitionsausschusses übergeben. > Mehr erfahren Sie hier

+ Fotos von der Übergabe
++ Klick zur Petition
+++ Interview mit dem Initiator der Petition, Rolf-Michael Decker, veröffentlicht im newsletter Behindertenpolitik Nr. 54
++++ Beitrag des TV-Magazins FAKT vom 5. August 2014 – VIDEO plus INFOS
+++++ BEIM INTERNATIONALEN STRAFGERICHTSHOF

> Ehemalige Heimkinder in Den Haag

> Euthanasie in Belgien – ärztlich assistierter Suizid in Deutschland?

Der nächste Tabubruch

Tötungen auf Verlangen von PatientInnen sind fast überall verboten. Als europäischer Tabubrecher agiert – neben den Niederlanden – Belgien, wo Liberale, Sozialisten und Grüne 2002 ein Euthanasiegesetz durchgesetzt hatten. In diesem Februar hat das belgische Parlament den nächsten Schritt getan und das Gesetz ausdrücklich auch auf Kinder und Jugendliche ausgeweitet.
Derweil wird in Deutschland diskutiert, ob ärztliche Beihilfe zur Selbsttötung in dieser Legislaturperiode erleichtert oder verboten werden soll.

Mehr lesen Sie > HIER
+ Hintergründe zu Euthanasie und Patientenverfügungen

> Organtransplantation, Partnerschaften, Menschenrechte

Fragwürdiges Herz für China

Von hingerichteten Gefangenen stammen in China mehr als 90 Prozent der verpflanzten Organe Verstorbener. Organisationen wie der Weltärztebund lehnen diese Praxis als unethisch ab. Doch westliche Firmen, Kliniken und ÄrztInnen unterstützen auf vielfältige Weise das chinesische Transplantationssystem. Derartige Kooperationen werfen reichlich Fragen auf – verlässlich antworten sollte zum Beispiel das Deutsche Herzzentrum (DHZB) um seinen einflussreichen Ärztlichen Direktor Prof. Roland Hetzer.

+ Hintergrundbericht
++ Deutsch-Chinesischer Kooperationsvertrag
+++ Operationen plus Festakt in Pjöngjang
++++ »Ethische Herausforderungen« – Blick ins Archiv des Deutschen Ärzteblattes

> Krankenversicherungsnachweis

Verwirrspiel mit Chipkarten

Mit 8-jähriger Verspätung soll es nun so weit kommen: Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) löst ab 2014 endgültig die Krankenversichertenkarte (KVK) ab, die ab Januar nicht mehr gelten soll. So kommunizieren es jedenfalls die Krankenkassen – und informieren damit anders als die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Wer hat Recht? > Mehr erfahren

+ Patientendaten in der Wolke
++ Berichte und Hintergründe

> Neugeborenenscreening

Informierte ÄrztInnen, aufgeklärte Eltern?

Das Gendiagnostikgesetz (GenDG) verlangt, dass genetische Proben »unverzüglich zu vernichten« sind, sobald sie nicht mehr für diejenigen Zwecke benötigt werden, für die sie veranlasst wurden. Das gilt auch für Blutproben, die beim Neugeborenenscreening auf angeborene Stoffwechselkrankheiten entnommen und analysiert werden. Doch nicht allen ÄrztInnen scheint die Rechtslage bewusst zu sein.

+ Das Gesetz und die Praxis
++ Fallbeispiel plus Infos für Eltern

> Transplantationsgesetz: unzureichende Änderung

Nach der Reform, vor der Reform?

Angesichts massiver Rechtsverstöße, aufgedeckt seit Sommer 2012 in mehreren Transplantationszentren, hat der Bundestag das Transplantationsgesetz (TPG) erneut geändert. Grundlegende Strukturreformen wird es in dieser Legislaturperiode aber nicht mehr geben. Das kompliziert gesponnene Netz der sehr diskreten Selbstkontrolle, das wir seit Jahren kritisch beleuchtet haben, dominiert weiter. Immerhin haben Kommissionen, angesiedelt bei der Bundesärztekammer, unter dem öffentlichen Druck ihre Prüfaktivitäten intensiviert. Wie weit die Transparenz gehen darf, wird man am 4. September sehen, wenn Ergebnisse präsentiert werden sollen. Ein Prozess, der interessante Einblicke in Abgründe des Transplantationswesens gewähren dürfte, begann am 19. August am Landgericht Göttingen.

+ MEHR erfahren
++ Hintergrundbericht
+++ BioSkop-Vorschläge für glaubwürdige Transparenz
++++ HINTERGRÜNDE und ABGRÜNDE

> Geplanter Industriekodex zum Pharmasponsoring

Transparenz und Taktik

Die führenden Arzneimittelhersteller kündigen an, freiwillig für mehr Transparenz bei Geldzahlungen an Heilberufler zu sorgen. Kritiker halten den Vorstoß für einen taktischen Schachzug, um gesetzliche Regelungen abzuwehren. Tatsache ist: Die verheißene Offenheit soll Grenzen haben – und vom Goodwill der Geldnehmer abhängen. > Bitte hier klicken

+ Sponsoring, Werbung, Interessenkonflikte

> Deutsche Stiftung Organtransplantation

Anhaltende Geheimniskrämerei

»Meine Philosophie ist Transparenz« versicherte der angesehene Jurist Rainer Hess, als er im Januar 2013 sein Amt als Interimsvorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) antrat. Dass die private Stiftung, aber auch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Geheimhaltung zuweilen übertreiben, hat ein Bürger inzwischen schriftlich. > KLICKEN und WEITERLESEN

+ Masterplan der DSO?
++ Dossier Deutsche Stiftung Organtransplantation
+++ HINTERGRÜNDE und ABGRÜNDE

> Pharmasponsoring, Korruption

Gesetz gegen bestechliche Ärzte?

Korruption im Gesundheitswesen soll nach dem Willen von SPD und Linken unter Strafe gestellt werden. Notwendig ist aber noch mehr: Auch Kooperationen zwischen Ärzten, Forschern und Industrie, die als legal gelten, müssen offen gelegt werden – inklusive der gezahlten Gelder. Am 17. April gab es eine öffentliche, 90-minütige Anhörung im Bundestag.

+ Bericht aus BIOSKOP
++ Nebeneinkünfte online?
+++ Nicht nur ein Problem von Medizinern – Einblicke
++++ Öffentliche Anhörung
+++++ UPDATE: Bewegt sich der Bundesgesundheitsminister doch noch?

> Organentnahme nach Herzstillstand?

Lobbyschreiben mit Folgen

Post von Lobbyisten kommt im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fast täglich an. Der Brief der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG), aus dem BIOSKOP in Heft Nr. 58 exklusiv zitierte, war so brisant wie außergewöhnlich. Denn der Vorstand der DTG machte sich für ein operatives Vorgehen stark, das in Deutschland aus guten Gründen bisher nicht erlaubt ist: Organentnahmen nach Herz-Kreislauf-Stillstand! Unter dem Schreiben vom 6. Mai 2011 steht auch der Name des Chirurgen Helmut Arbogast, der wiederholt als designierter Nachfolger des umstrittenen DSO-Chefs Günter Kirste beschrieben wurde.
Die mediale Aufmerksamkeit ist weiter gewachsen: Anfang Oktober beleuchtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung die Verschiebung der »Grenzen des Todes« und erwähnte am Ende auch die Lobby-Aktivitäten der DTG-Führungskräfte. Deutschlandradio Kultur bat die Mediziner Eckhard Nagel und Paolo Bavastro, den »Vorstoß« der DTG zu bewerten. Und laut tageszeitung (taz) soll das BMG mittlerweile spürbar dagegen sein, dass Arbogast tatsächlich zum Medizinischen Vorstand der DSO gemacht wird.

+ BIOSKOP: Heikle Vorstellungen
++ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Herztod
+++ Schreiben der Deutschen Transplantationsgesellschaft an das Bundesministerium für Gesundheit
++++ Organe entnehmen nach Herzversagen?

> Kooperationsvertrag zwischen Kölner Universitätsklinik und Bayer Healthcare AG

Geheimhaltung bestätigt – vorerst jedenfalls

Im Juni 2008 thematisierte BIOSKOP erstmals eine »bevorzugte Partnerschaft« zwischen der Kölner Universitätsklinik und der Bayer Healthcare AG. »Ein Modell für Deutschland?« fragten wir damals, denn der Fall könnte ganz grundsätzlich aufzeigen, wie viel die Öffentlichkeit über derartige »Public Private Partnerships« erfahren darf. Zehn Organisationen und Verbände, angeführt von der Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG), hakten nach und forderten die Uni Köln auf, den Kooperationsvertrag »vollständig offenzulegen«. Doch die Hochschulleitung weigerte sich hartnäckig. Die CBG ließ sich nicht abspeisen, im Mai 2011 reichte sie Klage beim Verwaltungsgericht Köln ein, um Einsicht in den Kooperationsvertrag zu erhalten.
Am 6. Dezember wurde in Köln endlich verhandelt – Ergebnis: Das Verwaltungsgericht hält die Geheimhaltung für rechtens. Doch die juristische Auseinandersetzung um mehr Transparenz wird weiter gehen.

+ Das Urteil
++ BIOSKOP – Bericht: Gericht billigt Geheimhaltung
+++ Spannende Fragen
++++ Information für die Presse: »Eine gemeinsame strategische Positionierung erzielen«
+++++ Blick ins BIOSKOP – Archiv: Klage für Transparenz
++++++ Im Auftrag der Pharmaindustrie
+++++++ Hintergrundberichte über klinische Studien
++++++++ Sponsoring, Werbung, Interessenkonflikte

> Transplantationsgipfel im Bundesgesundheitsministerium

Informieren – nicht moralisieren

Krisentreffen in Berlin: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat am 27. August 2012 mit Vertretern von Bundesärztekammer, Krankenkassen, Kliniken und Organspendemanagement beraten, welche Konsequenzen aus Unregelmäßigkeiten bei der Verteilung menschlicher Körperteile zu ziehen sind. BioSkop fordert eine fundierte, offene Diskussion über die Transplantationsmedizin, mehr Transparenz und Kontrollen sowie den Schutz von Insidern, die Missstände aufdecken – nachzulesen auch im Bericht »Operationsbedarf beim Organspende-System« der Deutschen Welle.

+ BioSkop-Vorschläge für glaubwürdige Transparenz
++ Öffentliche Ankündigungen vom 27. August
+++ Kontrolle? Nein danke!

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