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MERKWÜRDIGE DOKUMENTATIONSMÄNGEL

Im Juni 2008 berichteten wir über merkwürdige Dokumentationsmängel im Verantwortungsbereich der DSO und ein Gutachten des Lübecker Sozialmediziners Heiner Raspe im Auftrag der schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerin Gitta Trauernicht (SPD). Darauf bezugnehmend, schrieben wir:

So habe die DSO es seit Jahren versäumt, einheitliche Vorgaben zum Erfassen des Versichertenstatus zu definieren, obwohl das Transplantationsgesetz (TPG) dies vorsieht. Da die von der Koordinierungsstelle DSO publizierten Berichte »in sich nicht schlüssig sind, scheinen Plausibilitätsprüfungen seitens der DSO unterblieben zu sein«, benennt Trauernichts Ministerium einen weiteren Mangel. […]
Gleich mit zu klären wäre, wer die eigentlich so selbstverständlichen Pflichten praktisch durchsetzen soll, kann und will. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Vertragspartnern von DSO und Eurotransplant (ET) zu, also den Spitzenverbänden der Krankenkassen, Bundesärztekammer und Deutscher Krankenhausgesellschaft. Bislang haben sie zu den offensichtlichen Fehlern und Transparenzdefiziten einfach geschwiegen. Laut TPG müssen sie aber gemeinsam die Einhaltung der Vertragsbestimmungen »überwachen«. :::::

Hier steht die ganze Geschichte