Ärztetag gegen Suizid-Beihilfe
Notwendige Klarstellung
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2011) Dieser Beschluss des Deutschen Ärztetages lässt keinen Raum für Interpretationen: »Ärztinnen und Ärzte dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.« Nun sind die Landesärztekammern aufgerufen, die notwendige Klarstellung zügig in ihre Berufsordnungen zu übernehmen.
- Notwendige Klarstellung
- Etappenziel der Euthanasiebefürworter
- Fragwürdige Meinungsumfragen
- Kein Fall für die Medien?
- Klinische Ethikkomitees
- Unter Umständen zum Töten bereit
- Tödliche Planungen
- Alten Menschen beim Suizid helfen?
- Niederlande: Zahlen, Schätzungen, Dunkelziffern
- Euthanasiegesetz: Gegenläufige Meldungen
- EXIT im Altersheim
- Die Normalisierung von Tötungshandlungen
- Tötungsaufträge für MedizinerInnen
- »Sterbehilfe« statt Rehabilitation
- Akzeptieren Ärzte und Politiker die neuen Sterbehilfe-Grundsätze?
Euthanasie
»Assistierte Selbsttötung«
Etappenziel der Euthanasiebefürworter
Von MICHAEL WUNDER
(September 2010) Die Beihilfe zum Suizid steht auf der Agenda der Bundesärztekammer – und damit eine bedenkliche Kehrtwendung im ärztlichen Berufsrecht: vom faktischen Verbot hin zu einer Empfehlung.
Demoskopiepolitik
Fragwürdige Meinungsumfragen
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2008) Wenn zu Patientenverfügung oder Sterbehilfe politische Debatten und Gesetzesentwürfe anstehen, werden Meinungsumfragen ins Spiel gebracht – und in politisch gewünschte »Argumente« verwandelt.
Öffentlichkeit
Kein Fall für die Medien?
Von OLIVER TOLMEIN
(März 2007) Angst vor »Übertherapie« am Lebensende beherrscht die Medien. Der Kampf eines Menschen, der trotz schwerster Krankheit ein selbstbestimmtes Leben führen will, scheint JournalistInnen weniger zu interessieren.
Klinische Ethikkomitees
Ratgeber für Therapieverzicht
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2006) Klinische Ethikkomitees sollen die »Versorgung von Patienten« verbessern. In der Praxis erörtern sie, wann es legitim sein soll, Therapien zu unterlassen.
Befragung zur Euthanasie
Unter Umständen zum Töten bereit
BIOSKOP-INTERVIEW
(Dezember 2005) Wie denken MedizinerInnen und Pflegekräfte über »aktive Sterbehilfe« im Wachkoma? Diese Frage hat Grit Böttger-Kessler, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, im Rahmen ihrer Doktorarbeit untersucht. Ihre Ergebnisse erläutert sie im BIOSKOP-Interview.
Große »Sterbehilfe«-Koalition
Tödliche Planungen
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2004) »Sterbehilfe« für Menschen, die überhaupt nicht im Sterben liegen, soll noch in dieser Legislaturperiode erlaubt werden.
Schweiz
Alten Menschen beim Suizid helfen?
Von RUEDI SPÖNDLIN
(Dezember 2003) Was schweizerische »Sterbehilfe«-Organisationen seit Jahren anbieten, halten ÄrztevertreterInnen neuerdings für eine ärztliche Tätigkeit: Beihilfe zur Selbsttötung.
Niederlande
Zahlen, Schätzungen, Dunkelziffern
Von JEROEN BREEKVELDT
(Juni 2003) Rund ein Jahr nach Inkrafttreten des Euthanasiegesetzes sind in den Niederlanden zwei umfangreiche Berichte erschienen, die über PatientInnentötungen auf Verlangen informieren sollen.
Euthanasiegesetz
Gegenläufige Meldungen
Von JEROEN BREEKVELDT
(März 2002) Seit April 2002 gilt das niederländische Euthanasiegesetz. Es legalisiert, was dort seit Jahren geduldet wurde: das Töten von PatientInnen auf Verlangen. Das Gesetz stößt weltweit auf Ablehnung. Und auch in den Niederlanden gibt es kritische Stimmen.
Beihilfe zur Selbsttötung
EXIT im Altersheim
Von RUEDI SPÖNDLIN
(März 2001) Der Zürcher Stadtrat lässt in den städtischen Alters- und Pflegeheimen die Beihilfe zur Selbsttötung zu. Die Sterbehilfeorganisation EXIT hofft auf Aufträge.
»Sterbehilfe«
Die Normalisierung von Tötungshandlungen
Von ERIKA FEYERABEND
(Dezember 2000) Unterhalb der Schwelle von Euthanasie kehrt ärztliches Tötungsrecht auf leisen Sohlen in das deutsche Rechtsleben zurück.
Euthanasie
Tötungsaufträge für MedizinerInnen
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 2000) Die Niederlande legalisieren Tötungen auf Verlangen schwer kranker PatientInnen – als erster Staat der Welt.
Grundsätze der Bundesärztekammer
»Sterbehilfe« statt Rehabilitation
Von SERIFE GÜNAY und CHRISTIAN WINTER
(Dezember 1998) Wer mit bestimmten Behinderungen geboren wird, muss nach Meinung der Bundesärztekammer nur dann medizinisch behandelt werden, wenn Eltern und MedizinerInnen dies für richtig halten. Solche Ermessensspielräume wirken weit über den Einzelfall hinaus.
Ärztliche Sterbehilfe
Akzeptieren Ärzte und Politiker die neuen Sterbehilfe-Grundsätze?
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 1998) Der Vorstand der Bundesärztekammer hat »Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung« veröffentlicht. Das Papier legitimiert auch »Sterbehilfe« bei Patientlnnen, die überhaupt nicht im Sterben liegen.

