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Tagungsdokumentation

»Ökonomien des Sterbens«

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Krebsmedikamente

Bedenkliche Hochpreispolitik

Von ERIKA FEYERABEND

(März 2016) Nach einer längeren »innovativen« Durststrecke der Pharmaindustrie werden seit einigen Jahren reichlich Medikamente zugelassen, die auf molekularen Wirkmechanismen basieren. Sie sind außerordentlich teuer, oft von zweifelhaftem Nutzen für die PatientInnen – und sie könnten perspektivisch den finanziellen Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens sprengen.

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Geplante Prüfung bereits zugelassener Arzneien gestoppt

Viel Umsatz – viel Nutzen?

Von MARTINA KELLER

(März 2014) Der Bundestag hat im Februar den sogenannten Bestandsmarktaufruf gestoppt. Das bedeutet: Patentgeschützte Medikamente werden daher nicht wie geplant auf ihren Nutzen geprüft.

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Reinigungsarbeiten im Krankenhaus

Wichtig, anstrengend, unsicher

Von KÄTHE VON BOSE
(September 2013) Öffentliche Beachtung finden Reinigungsarbeiten im Krankenhaus nur, wenn etwas gründlich schief gelaufen ist: Schlagzeilen machten zum Beispiel lebensbedrohliche Infektionen und Todesfälle, die auf Hygienemängel zurückgeführt wurden. Doch wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag von Reinigungskräften aus?

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Chefarztverträge

Subtile Verhaltenssteuerung

Von ERIKA FEYERABEND
(Dezember 2012) Im Sommer wurde öffentlich: Der leitende Transplantationsmediziner des Uniklinikums Göttingen soll pro Leberübertragung einen Bonus erhalten haben. Seither zeigen sich Fachgesellschaften in »großer Sorge«. Fallbezogene, leistungsorientierte Vergütungen für Führungskräfte will anscheinend niemand mehr. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

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Medizinische und finanzielle Versprechen

Krebs als Geschäftsmodell

Von ERIKA FEYERABEND
(März 2012) Das Radiochirurgie-Zentrum in der Unicersitätsklinik Frankfurt am Main ist eine Firma – auf der Suche nach Kapital. Ihre Geschäftsidee heißt »innovative Krebsbehandlung«.

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Werbemethoden

Markenprodukt Krankenhaus

Von ERIKA FEYERABEND
(März 2011) Die Logiken aus der Welt der Warenproduktionen breiten sich mittlerweile auch in öffentlichen und freigemeinnützigen Kliniken aus. Im Wettbewerb um PatientInnen werden Krankenhäuser zur »Marke«.

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Priorisierung von Gesundheitsleistungen

»Kostensensible Leitlinien«

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2010) Die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung ist angespannt. LobbyistInnen und auch PolitikerInnen favorisieren die Einschränkung von Leistungen – zu Lasten der PatientInnen. ForscherInnen, bezahlt aus Steuergeldern, sollen Begründungsmodelle liefern, die ethisch und rechtlich plausibel klingen.

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Klinikalltag

Kalkulationen im Krankenhaus

BIOSKOPINTERVIEW
(März 2010) Hans Hermann Heil-Ferrari vom Essener Bildungsinstitut im Gesundheitswesen erläutert, was Kostendeckelung im Krankenhaus für Beschäftigte und PatientInnen bedeutet.

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Fallpauschalenmedizin

Industrialisierung der Klinik

BIOSKOPINTERVIEW
(September 2008) Mit den Fallpauschalen, mit denen Behandlungen im Krankenhaus vergütet werden, verändert sich der Alltag für alle Beteiligten. Wie, erklärt der Bayreuther Theologe Arne Manzeschke auf Fragen von BIOSKOP.

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PatientInnen im Gemeinsamen Bundesausschuss

Zwischen Interessenvertretung und Vereinnahmung

Von KARL-HEINZ SEKATSCH-WINKELMANN
(September 2005) Der Gemeinsame Bundesausschuss bestimmt, was in den Leistungskatalog der Krankenkassen kommt. Auch Organisationen, die Interessen von PatientInnen wahren sollen, dürfen mitreden.

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Gesundheitsreform

»Altersbezogene Rationierung«

Von ERIKA FEYERABEND
(September 2003) Bioethiker und Ökonomen modellieren an Kriterien, um alten Menschen Therapien zu verweigern – regelhaft und mit »wissenschaftlicher« Begründung.

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Kliniken als Spekulationsobjekte

Krankenhäuser – ganz privat?

Von ERIKA FEYERABEND
(Juni 2002) Private Unternehmen kaufen zunehmend öffentliche Kliniken auf – in der Hoffnung auf große Gewinne. PatientInnen gelten als »Kostenfaktoren«, die es zu managen gilt.

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