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Arzneizulassung und Adaptive Pathways

Vorteil Hersteller – Nachteil Patient

Von MARTINA KELLER

(März 2016) Adaptive Pathways heißt das Stichwort, unter dem die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ein Modellprojekt vorantreibt. Medikamente sollen schneller auf den Markt kommen, ohne dass Wirksamkeit und Sicherheit abschließend geprüft sind. Das Risiko tragen die Patienten.

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Partnerschaft zwischen Bayer und Uni Köln

Weiter geheim

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER

(September 2015) Die Universität Köln muss ihren Kooperationsvertrag mit der Bayer Pharma AG nicht veröffentlichen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat eine Klage auf Einsichtnahme abgelehnt. Es liegt nun an der Politik, klare Regeln gegen derartige Geheimnistuerei zu schaffen.

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Mitarbeit in einer Ethikkommission

Erfahrungen einer Patientenvertreterin

BIOSKOP Interview
(Dezember 2012) Ethikkommissionen sollen für die Sicherheit von TeilnehmerInnen an klinischen Studien sorgen. In den Gremien wirken vorwiegend Mediziner und Juristen mit, auch einige Ethiker und Patientenvertreter sind dabei. Wir haben eine Patientenvertreterin nach ihren Erfahrungen gefragt.

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Public Private Partnerships

Gericht billigt Geheimhaltung

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 2012) Die Kölner Universitätsklinik und die Bayer Healthcare AG kooperieren bei der Entwicklung und klinischen Testung neuer Substanzen. Zu welchen Zwecken und Bedingungen sie kooperieren, dürfen die ungleichen Partner gemäß Entscheid des Verwaltungsgerichts Köln weiter geheim halten.

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Geburt im Magnetresonanztomographen

Fragwürdiges Experiment

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 2011) Am 7. Dezember 2010 meldete das Berliner Universitätsklinikum Charité eine »Weltpremiere«, vollbracht in ihrer Radiologieabteilung: »Geburt im offenen MRT«. Medien berichteten ziemlich euphorisch. Doch es gibt auch Proteste.

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»Präferierte Pharmapartnerschaft«

Klage für Transparenz

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2010) Universitäten und Unternehmen kooperieren zunehmend. Wie viel die Öffentlichkeit darüber erfahren darf, könnte ein Fall aus Köln grundsätzlich aufzeigen. Es geht um eine »präferierte Partnerschaft« zwischen dem Pharmariesen Bayer und der Uni Köln.

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»Netzwerk Mentale Retardierung«


Fremdnützige Forschung?

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2010) Im Nationalen Genomforschungsnetz wird ein Netzwerk »Mentale Retardierung« aus Steuergeldern gefördert. »Fremdnützige Forschung« an Menschen mit geistiger Behinderung, vor Jahren breit kritisiert, beunruhigt nach wie vor BioSkop und die Bundesvereinigung Lebenshilfe.

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Medikamentenstudien

Alle Daten offen legen

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 2009) Niemand weiß wirklich, welche Medikamentenstudien abgebrochen werden, weil sie ProbandInnen gefährdet oder keine ökonomisch verwertbaren Ergebnisse gebracht haben. Nun fordern ExpertInnen, sämtliche klinischen Studien zu registrieren und ihre Resultate zu veröffentlichen.

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Klinische Studien als Dienstleistung

Global, effizient, schnell, preiswert

Von ERIKA FEYERABEND
(Dezember 2005) Das Management klinischer Studien expandiert. Eine wichtige Rolle spielen hier global agierende Dienstleistungsunternehmen, die Arzneimitteltests im Auftrag von Pharmamultis, Biotech-Firmen und Universitätskliniken organisieren.

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Arzneimittelversuche


Gesetz für fremdnützige Arzneitests

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(März 2004) Kranke Kinder sollen an klinischen Prüfungen teilnehmen, die ihnen weder Heilung noch Linderung bringen können.

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Studie über Gesichtsausprägungen und »Gendefekte«


Vermessungsarbeiten in Essen

Von UTE BERTRAND
(September 2003) HumangenetikerInnen der Universität Essen haben eine Theorie: Sie glauben, sie könnten von bestimmten Gesichtsausprägungen auf Erbanlagen schließen, die Krankheiten verursachen. Die Annahmen sollen nun wissenschaftlich belegt werden – durch eine Studie mit über 600 Freiwilligen.

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Legasthenie-Forschung

»Genort für Rechtschreibleistung«

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2001) Wer erhebliche Probleme mit Lesen und Rechtschreibung hat, muss damit rechnen, als »Legastheniker« eingestuft zu werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun eine Studie, die genetische Ursachen der Lese-Rechtschreibstörung aufdecken soll.

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Forschungsallianzen

Ungleiche Partner

Von ERIKA FEYERABEND
(März 2001) Forschungskooperationen zwischen Selbsthilfeorganisationen und Pharmafimen sind vergleichsweise neu. Zwischen den ungleichen Partnern zirkulieren Gelder und Wissen, und das Marketing blüht.

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Erfahrungsbericht

Ablauf eines Arzneimittelversuches

Von JOHANNES SPATZ
(März 2000) Was einer Schwangeren kurz vor der Entbindung im Berliner Virchow-Klinikum zugemutet wurde.

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Versuche am Menschen


Forschungsmaterial Blut

Von UTE BERTRAND
(März 2000) Wer sich Blut oder Gewebe zu Diagnosezwecken entnehmen lässt, muss damit rechnen, dass sich nebenbei auch ForscherInnen bedienen – ohne die Betroffenen darüber zu informieren.

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»Gentherapie«

Riskantes Heilversprechen

Von ANTJE LORCH
(Dezember 1999) Der Begriff »Gentherapie« bezeichnet die gentechnische Veränderung von Körperzellen zu therapeutischen Zwecken. Das Heilversprechen kann für die Versuchspersonen tödlich sein.

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