»Präferierte Pharmapartnerschaft«
Klage für Transparenz
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2010) Universitäten und Unternehmen kooperieren zunehmend. Wie viel die Öffentlichkeit darüber erfahren darf, könnte ein Fall aus Köln grundsätzlich aufzeigen. Es geht um eine »präferierte Partnerschaft« zwischen dem Pharmariesen Bayer und der Uni Köln.
- Klage für Transparenz
- »Netzwerk Mentale Retardierung«
- Medikamentenstudien: Alle Daten offen legen
- Klinische Studien als Dienstleistung
- Gesetz für fremdnützige Arzneitests
- Vermessungsarbeiten in Essen
- »Genort für Rechtschreibleistung«
- Forschungsallianzen: Ungleiche Partner
- Ablauf eines Arzneimittelversuches
- Forschungsmaterial Blut
- »Gentherapie«: Riskantes Heilversprechen
Versuche am Menschen
»Netzwerk Mentale Retardierung«
Fremdnützige Forschung?
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2010) Im Nationalen Genomforschungsnetz wird ein Netzwerk »Mentale Retardierung« aus Steuergeldern gefördert. »Fremdnützige Forschung« an Menschen mit geistiger Behinderung, vor Jahren breit kritisiert, beunruhigt nach wie vor BioSkop und die Bundesvereinigung Lebenshilfe.
Medikamentenstudien
Alle Daten offen legen
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 2009) Niemand weiß wirklich, welche Medikamentenstudien abgebrochen werden, weil sie ProbandInnen gefährdet oder keine ökonomisch verwertbaren Ergebnisse gebracht haben. Nun fordern ExpertInnen, sämtliche klinischen Studien zu registrieren und ihre Resultate zu veröffentlichen.
Klinische Studien als Dienstleistung
Global, effizient, schnell, preiswert
Von ERIKA FEYERABEND
(Dezember 2005) Das Management klinischer Studien expandiert. Eine wichtige Rolle spielen hier global agierende Dienstleistungsunternehmen, die Arzneimitteltests im Auftrag von Pharmamultis, Biotech-Firmen und Universitätskliniken organisieren.
Arzneimittelversuche
Gesetz für fremdnützige Arzneitests
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(März 2004) Kranke Kinder sollen an klinischen Prüfungen teilnehmen, die ihnen weder Heilung noch Linderung bringen können.
Studie über Gesichtsausprägungen und »Gendefekte«
Vermessungsarbeiten in Essen
Von UTE BERTRAND
(September 2003) HumangenetikerInnen der Universität Essen haben eine Theorie: Sie glauben, sie könnten von bestimmten Gesichtsausprägungen auf Erbanlagen schließen, die Krankheiten verursachen. Die Annahmen sollen nun wissenschaftlich belegt werden – durch eine Studie mit über 600 Freiwilligen.
Legasthenie-Forschung
»Genort für Rechtschreibleistung«
Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2001) Wer erhebliche Probleme mit Lesen und Rechtschreibung hat, muss damit rechnen, als »Legastheniker« eingestuft zu werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun eine Studie, die genetische Ursachen der Lese-Rechtschreibstörung aufdecken soll.
Forschungsallianzen
Ungleiche Partner
Von ERIKA FEYERABEND
(März 2001) Forschungskooperationen zwischen Selbsthilfeorganisationen und Pharmafimen sind vergleichsweise neu. Zwischen den ungleichen Partnern zirkulieren Gelder und Wissen, und das Marketing blüht.
Erfahrungsbericht
Ablauf eines Arzneimittelversuches
Von JOHANNES SPATZ
(März 2000) Was einer Schwangeren kurz vor der Entbindung im Berliner Virchow-Klinikum zugemutet wurde.
Versuche am Menschen
Forschungsmaterial Blut
Von UTE BERTRAND
(März 2000) Wer sich Blut oder Gewebe zu Diagnosezwecken entnehmen lässt, muss damit rechnen, dass sich nebenbei auch ForscherInnen bedienen – ohne die Betroffenen darüber zu informieren.
»Gentherapie«
Riskantes Heilversprechen
Von ANTJE LORCH
(Dezember 1999) Der Begriff »Gentherapie« bezeichnet die gentechnische Veränderung von Körperzellen zu therapeutischen Zwecken. Das Heilversprechen kann für die Versuchspersonen tödlich sein.

