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Gesundheit digital

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E-Health-Gesetz und Gesundheitskarte

Freiwillig gläserner Patient?

Von WOLFGANG LINDER

(Dezember 2015) Anfang Dezember beschloss der Bundestag mit CDU/CSU-SPD-Mehrheit – gegen die Stimmen der Linken und bei Enthaltung der Grünen – das so genannte E-Health-Gesetz. Es soll die digitale Vernetzung und den Datenaustausch im Gesundheitswesen weiter voran bringen – insbesondere auch die politisch verheißene, inhaltlich fragwürdige Vision einer elektronischen Patientenakte mit zentral gespeicherten Versichertendaten. Eine kritische Analyse.

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Gesundheitskarte und Datenvernetzung im Gesundheitswesen

Viele Fragen, wenig Antworten

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER

(Dezember 2014) 2015 soll in zwei Testregionen erprobt werden, ob die digitale Vernetzung von Arztpraxen und Kliniken mit Hilfe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) funktioniert – und ob sie von ÄrztInnen und PatientInnen im Alltag akzeptiert wird. Über eine Million Versicherte sollen in den Technik-Check einbezogen werden. Eine ausführliche Anfrage im Bundestag zeigt allerdings: Viele Details rund um die eGK, die als Schlüssel zur Telematikinfrastruktur gilt, sind noch immer ungeklärt – und schon gar nicht verständlich für technische Laien.

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Krankenversicherungsnachweis

Verwirrspiel mit Chipkarten

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 2013) Mit 8-jähriger Verspätung soll es nun so weit kommen: Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) löst ab 2014 endgültig die Krankenversichertenkarte (KVK) ab, die ab Januar nicht mehr gelten soll. So kommunizieren es jedenfalls die Krankenkassen. Haben sie Recht?

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»Cloud-Computing« im Gesundheitswesen

Patientendaten in der Wolke

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(März 2013) Ein milliardenschwerer Wachstumsmarkt, den Informationstechnik-Industrie und Wirtschaftsförderer seit einigen Jahren im Auge haben, ist das »Cloud-Computing«. Auch ÄrztInnen und ForscherInnen sollen begeistert werden. DatenschützerInnen und andere unabhängige Fachleute haben Bedenken.

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Elektronische Gesundheitskarte

Radikale Veränderung

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Dezember 2011) Die elektronische »Gesundheitskarte« wird seit Oktober 2011 schrittweise eingeführt. Wie ausgiebig sie verdatet werden, hängt auch von den Versicherten selbst ab – einen Grund zur Eile haben sie nicht.

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Elektronische Gesundheitskarte

Erster Prozess in der Pilotregion

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(Juni 2010) Die geplante, umstrittene »Gesundheitschipkarte« ist in Teilen Nordrhein-Westfalens bereits verteilt worden. Aber es gibt Widerstand: Ein Kassenmitglied aus Wuppertal weigert sich, die Karte zu benutzen – ein Fall für das Bundesverfassungsgericht?

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Erfassungsphantasien

Gesundheitsökonomen wollen Patientenregister

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2009) Menschen mit seltenen Krankheiten sollen künftig gezielt erfasst werden. Den »systematischen« Auf- und Ausbau entsprechender Patientenregister empfehlen Gesundheitsökonomen in einer Studie für das Bundesgesundheitsministerium (BMG).

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Alltag

Datenhungrige Krankenkassen

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER
(September 2007) Im Bericht des obersten Datenschützers wird deutlich, mit welchen kreativen Ideen sich Krankenkassen Daten ihrer Versicherten beschaffen – mitunter an geltenden Gesetzen vorbei.

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Elektronische Gesundheitskarte

»Es muss korrekt informiert werden«

BIOSKOP -INTERVIEW
(Juni 2006) Das weltweit größte Verdatungsprojekt soll in Deutschland realisiert werden: die elektronische »Gesundheitskarte«. Hinter- und Abgründe des Projekts erläutert der langjährige Datenschützer Wolfgang Linder im _BIOSKOP_-Interview.

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Geplante Gesundheitskarte

Risiken und Nebenwirkungen

Von KLAUS-PETER GÖRLITZER

(Mai 2006) Eigentlich sollte es 2006 schon so weit sein: Eine neue Chipkarte für PatientInnen sollte die bisherige Krankenversichertenkarte ablösen. Der Beitrag beschreibt, was die geplante elektronische »Gesundheitskarte« technisch ermöglichen soll, beleuchtet Risiken und Nebenwirkungen und plädiert dafür, Selbstbestimmung der Versicherten und Transparenz im Gesundheitswesen ganz praktisch zu verbessern – statt die neue Kontrolltechnik zu promoten.

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Krebsregister

Kranke unter Kontrolle

Von UTE BERTRAND
(Juni 2003) Die flächendeckende Erfassung von Krebserkrankungen bringt für die Erforschung der Ursachen praktisch nichts.

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Disease-Management-Programme

Chronische Kontrolle

Von ERIKA FEYERABEND
(September 2002) »Disease-Management-Programme« sollen Behandlung verbessern und PatientInnen erziehen. Was im Rahmen von DMP zählt, sind nicht die vielfältigen Erfahrungen von ÄrztInnen und PatientInnen, sondern »evidenzbasierte Leitlinien«.

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Geplanter Arzneimittelpass

Risiken und Nebenwirkungen

Von UTE BERTRAND
(September 2001) Um unerwünschte Wechselwirkungen von Medikamenten zu vermeiden, will die Bundesgesundheitsministerin einen maschinenlesbaren Medikamentenpass einführen. Die informationelle Selbstbestimmung der PatientInnen gerät noch weiter ins Hintertreffen.

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